2500 Leipziger demonstrierten für weltoffene Stadt

Leipzig – Am Samstag fand die jährliche Musik-Demonstatrion für Weltoffenheit und Toleranz statt.

Die Global Space Odyssey (GSO) will gegen das nationalistische Denken, das sich in den letzten Jahren immer mehr in der Gesellschaft verankert hat, mit ihrer kulturpolitischen Demo ein Zeichen setzen.

Gestartet ist die GSO im Süden von Leipzig und verlief über Reudnitz und die Eisenbahnstraße. Am Augustusplatz gab es eine Zwischenkundgebung, bei der es unter anderem darum ging Geflüchtete in Leipzig willkommen zu heißen. Weiterhin gab es Forderungen für mehr Möglichkeiten zur Entfaltung der freien Sezene.

Weiter ging es über den südlichen Ring bis hin zum Richard-Wagner-Hain, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Fast 11 Kilometer lang war die Strecke und wurde begleitet von 9 DJ-Wagen und jeder Menge Musik. Um die Wagen wurde schon auf der Demoroute getanzt und zwar zu verschiedenster Musik: von Elektro, Techno und House bis zu Dub&Jungle, Goa und Breakcore.

Zum Ausklang gibt es noch bis 22 Uhr eine Feier für die GSO-Gemeinde am Elsterbecken, dieses Jahr sogar mit Bühne. Wer danach noch nicht genug hat, kann zur Aftershow-Party im Werk2 gehen – dieses Jahr gibt es zum ersten Mal eine zentrale Veranstaltung mit mehreren Floors. Die Veranstalter rechneten mit rund 2500 Teilnehmern.