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Montag, 18. Februar 2013 12:14 Chemnitz

"Tage der jüdischen Kultur" in Chemnitz eröffnet

In den Chemnitzer Kunstsammlungen am Theaterplatz sind am Samstag die 22. „Tage der jüdischen Kultur“ eröffnet worden.

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Zwei Wochen lang werden an verschiedenen Orten der Stadt mehr als 40 Veranstaltungen stattfinden.

Dazu gehören unter anderem Konzerte, Vorträge, Führungen und Theaterstücke.

Die Kunstsammlungen präsentieren im Zuge der Kulturtage gleich drei parallele Ausstellungen. So werden die „Bilder der Erinnerung“ des Malers Alexander Dettmar gezeigt.

Mit warmen Erdtönen lässt der Künstler Synagogen wiederauferstehen, die in Deutschland zerstört wurden.

Die Ausstellung „Destination Shanghai“ wirft wiederum einen Blick in die chinesische Hafenstadt zur Zeit der Jahre 1936 bis 1949.

Damals war die Stadt Zufluchtsort einer großen jüdischen Gemeinde.

Anhand von Bildern, Fotographien und Dokumenten wird ein vielschichtiger Blick auf Kunst und Leben der jüdischen Flüchtlinge geworfen.

Außerdem sind erstmalig die „Jerusalem Faces“ von Oscar Kokoschka zu sehen.

Die 1973 entstandenen Portraits des berühmten österreichischen Künstlers zeigen bekannte Persönlichkeiten wie die ehemalige Ministerpräsidentin Israels Golda Meir.

Ein anonymer Spender hat die sechs Druckgrafiken den Kunstsammlungen geschenkt.

Die „Tage der jüdischen Kultur“ laufen bis zum 3. März.

Alle drei Sonderausstellungen sind allerdings noch länger, bis zum 14. April, im Museum am Theaterplatz zu erleben.

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