Amazon-Streik: Jetzt mischt sogar der Bundestag mit

Leipzig – Bundestagsabgeordnete Susanne Karawanski besuchte den Leipziger Amazon-Standpunkt. Im Rahmen einer Kundgebung sprach sie den Streikenden Mut zum weitermachen zu.

Der Streit um Tarifverträge zwischen Amazon und und seinen Mitarbeitern geht in eine weitere Runde. Doch kann man nach all den Jahren nicht mehr von einen Streit sprechen, da Amazon weiterhin Verhandlungen mit ver.di ablehnt. So wurde am Dienstag an den Standorten Bad Hersfeld, Rheinberg, Werne und natürlich Leipzig zum Streik aufgerufen. Doch dieses Mal gab es unterstützung aus Berlin. Susanne Karawanski, Bundestagsabgeordnete von den Linken kam vorbei und solidarisierte sich mit den Streikenden.

Eine 25 %ige krankheitsbedingte Ausfallquote hat der Leipziger Standort derzeit. Bisher hat Amazon lediglich mit einem Obsttag entgegengewirkt. Doch auch in Sachen Urlaub und natürlich Entgeld ist weiterhin nicht allzuviel geschehen. Doch woran liegt es, dass ein Unternehmen in Deutschland so handeln kann?

Bisher ist kein Ende der Streiks in Sicht. für kommenden Mittwoch und auch Freitag sind weitere Streiks angekündigt.