Asyl: Weniger Flüchtlinge – mehr Abschiebung

Dresden – Zuletzt sind wieder mehr Asylbewerber in den sächsischen Freistaat gekommen als in den Vormonaten. Insgesamt haben allein im Juni rund 1250 Flüchtlinge einen Asylantrag gestellt. Dennoch ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer.

Gleichzeitig wurden in Sachsen auch deutlich mehr Menschen abgeschoben als im Vorjahreszeitraum. Auch die Flüchtlingsunterkünfte im Freistaat sind nurnoch zu einem Viertel ausgelastet.

Obwohl zuletzt wieder mehr Asylbewerber im Freistaat eintrafen, soll die Zahl der Unterkünfte deshalb noch weiter reduziert werden. Dabei muss auch in bestehende Verträge eingegriffen werden.

Aufgrund der schwer einschätzbaren Situation gibt das Bundesinnenministerium seit einiger Zeit keine Prognosen bezüglich künftiger Asylzahlen aus.