Auf den Spuren der Grünauer Lebensadern

Leipzig – Eine Führung durch den Magistralsammelkanal der Leipziger Stadtwerke zeigte Leipzigs Versorgungskanäle.

Wärme, Wasser, Strom – mit all dem und vielem mehr werden wir rund um die Uhr versorgt.Aber woher kommt das alles? Anlässlich des 40. Geburtstags von Grünau deckte eine Führung durch die tief liegenden Lebensadern Grünaus dieses Geheimnis am Freitagnachmittag auf.

Von etwa 1975 an wurden die ersten vier Wohnkomplexe von Grünau über so genannte Sammelkanäle mit allen Medien unterirdisch erschlossen. Diese unterirdischen Anlagen kann man begehen. Angela Zebisch kennt das unteriridische Netz und den Magistralsammelkanal wie ihre Westentasche.

Solche Sammelkanäle bringen spürbare Vorteile mit sich, denn wenn hier mal etwas kaputtgeht, kann es unterirdisch repariert werden. Für Instandhaltung, Komplettierung, Austausch oder Rückbau der Leitungen und Kabel sind offene Baustellen über der Erde nicht nötig.

Durch die unterirdischen Kanäle wird neben allen anderen Netzen auch Fernwärme in die Wohnungen der Leipziger geliefert. Zuverlässig und nachhaltig nimmt Fernwärme einen hohen Stellenwert im Blick auf die Energiewende ein. Schon seit 1913 genießen die Leipziger schon diesen Komfort.

Circa 12 Meter unter der Erde liegen die Lebensadern Grünaus. Vor 40 Jahren waren sie Vorraussetzung für die Entstehung des Stadtteils und gewähren damals wie heute die sichere Versorgung der Menschen. Dank der Leipziger Stadtwerke und Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ konnten nun nicht nur die Mitarbeiter des Lepziger Netzes einen Blick in die beeindruckenden Tunnelanlagen werfen.