Entwarnung – Bombe ist entschärft!

Dresden – Bei Bauarbeiten an der Heinrich-Greif-Straße wurde am Freitag eine fünf-Zentner-Bombe gefunden. Kurz vor 23 Uhr konnte die Bombe entschärft werden.

Bei Bauarbeiten an der Heinrich-Greif-Straße wurde heute Mittag eine Fünf-Zentner-Bombe gefunden. Polizisten haben den Fundort in einem Radius von 100 Metern abgesperrt und Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes angefordert. Diese kamen bei ihrer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die Bombe vor Ort entschärft werden muss. Vor dem Hintergrund werden am Nachmittag in einem Umkreis von etwa 700 Metern die Evakuierungsmaßnahmen der Dresdner Polizei beginnen. Die Dresdner Polizei arbeitet dabei eng mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst zusammen. Der konkrete zeitliche Ablauf ist gegenwärtig nicht abschätzbar, teilte die Polizei mit. Die Landeshauptstadt Dresden hat ab sofort ein Bürgertelefon unter der Rufnummer: (0351) 488 76 66 geschaltet. Im Hinblick auf die Evakuierungsmaßnahmen, die in einem Umkreis von 700 Metern vorbereitet werden, prüft die Polizei derzeit, welche Straßen und Gebäude tatsächlich von den Evakuierungen betroffen sind.

 

Update 22:53 Uhr

Die Bombe ist entschärft. Sprengmeister Thomas Lange präsentiert den Zünder.

Gegen 22.55 Uhr gaben die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Entwarnung. Die Bombe war entschärft. Der Sprengkörper wird zur Entsorgung in die zentrale Sammelstelle nach Zeithain gebracht. Nach Abschluss der Entschärfung wurden alle Evakuierungsmaßnahmen sowie Straßensperrungen wieder aufgehoben. Die Menschen können somit in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Dresdner Polizei wurde bei den Einsatzmaßnahmen von Kräften der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Insgesamt waren rund 200 Beamte im Einsatz. Die Einsatzmaßnahmen liefen in engem Zusammenwirken mit der Landeshauptstadt Dresden. Seitens des gemeindlichen Vollzugsdienstes sowie der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren rund 250 Kräfte im Einsatz involviert. Zudem unterstützten die Dresdner Verkehrsbetriebe in bewährter Weise die Einsatzmaßnahmen.

© Dresden Fernsehen

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Update 21:58 Uhr

Wie die Dresdner Polizei mitteilt, konnten gegen 21.40 Uhr die Evakuierungsmaßnahmen abgeschlossen werden. Insgesamt waren bis zu 2.000 Menschen davon betroffen. Die seitens der Landeshauptstadt Dresden zur Verfügung gestellte Notunterkunft wurde von rund 190 Personen genutzt. Nach einer letzten Kontrolle des Evakuierungsbereiches wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst in Kürze mit der Entschärfung der Bombe beginnen.

Update 21:53 Uhr

Immernoch sind Leute im Sperrgebiet, weshalb der Sprengmeister weiter nicht mit der Entschärfung beginnen kann.

Update 21:29 Uhr

Der Sperrkreis ist immer noch nicht geschlossen. Der Sprengmeister wartet noch auf grünes Licht, um mit der Entschärfung zu beginnen. Einige Gebäude müssen noch überprüft werden, ob sich womöglich Menschen darin aufhalten.

Update 20:54 Uhr

Etwa 2000 Menschen wurden evakuiert. Die Polizei rechnet damit, 21 Uhr mit der Entschärfung beginnen zu können. Der Einsatz könnte dann gegen 22 Uhr beendet werden.

Update 19:44 Uhr

Die Polizei geht von Haus zu Haus und bittet die verbliebenen Anwohner das Gebiet zu verlassen.

© Dresden Fernsehen

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Update 19:20 Uhr

An der Notunterkunft, dem Gymnasium Bürgerwiese an der Parkstraße, sind die ersten Menschen eingetroffen. Zur Zeit sind etwa 60 Personen vor Ort. Es werden aber Busse mit noch mehr Evakuierten erwartet.

© Dresden Fernsehen

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Update 18:32 Uhr

Wie die Polizei mitteilte, sind die Evakuierungsmaßnahmen ab 16.30 Uhr angelaufen. Die Polizei bittet nochmals alle Betroffenen den Evakuierungsbereich bis 19.00 Uhr zu verlassen. Die Betroffenen sollten sich darauf einstellen, dass der Polizeieinsatz bis in die Nachtstunden andauern kann. Insbesondere notwendige Medikamente und persönliche Dinge sollten mitgeführt werden. Seitens der Landeshauptstadt Dresden steht als Notunterkunft das Gymnasium an der Bürgerwiese zur Verfügung. Erst nach Abschluss der Evakuierungen kann der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung der Bombe beginnen. Im betroffenen Bereich gibt es gegenwärtig Verkehrseinschränkungen. Die Polizei bittet daher alle Autofahrer das Gebiet weiträumig zu umfahren. Im Zuge des Polizeieinsatzes wird es zu weiteren Straßensperrungen kommen.

Update 17:17 Uhr

Thomas Lange vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Sachsen, erklärt, wie er die Bombe vorfand und wie es jetzt weitergeht:

Update 16:31 Uhr

Um die Bombe vor Ort zu entschärfen, sind Evakuierungsmaßnahmen nötig. Die betroffenen Straßen und Gebäude wurden zwischenzeitlich konkretisiert. Evakuierungsmaßnahmen sind in einem Bereich notwendig, der von folgenden Straßen umschlossen wird:

Zellescher Weg

Paradiesstraße

Rungestraße

Schinkelstraße

Paradiesstraße

Michelangelostraße

Münzmeisterstraße

Nassauer Weg

Räcknitzhöhe

Alträcknitz

Stadtgutstraße

Zeunerstraße

Hackelstraße

Teilweise sind nicht alle Häuser der jeweiligen Straßen betroffen. Seitens der Landeshauptstadt Dresden stehen als Notunterkunft das Gymnasium an der Bürgerwiese, Parkstraße 4 zur Verfügung: Die Polizei bittet alle Betroffenen den Bereich bis 19.00 Uhr zu verlassen. Ab etwa 16.30 Uhr wird die Polizei gemeinsam mit Kräften der Landeshauptstadt Dresden damit beginnen die betreffenden Bewohner anzusprechen. Polizei und Feuerwehr gehen davon aus, dass etwa 2.000 Bewohner von den Evakuierungen betroffen sein werden. Die Betroffenen sollten sich darauf einstellen, dass der Polizeieinsatz bis in die Nachtstunden andauern kann. Im Zuge des Polizeieinsatzes wird es zu weiteren Straßensperrungen kommen.

Update 15:56 Uhr

Thomas Lange vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Sachsen hat die Bombe in Augenschein genommen. Sie ist noch in einem guten Zustand. Der Radius der Evakuierung wurde auf 400 bis 500 Meter verkleinert. Lange rechnet damit, gegen 20 Uhr mit der Entschärfung beginnen zu können.

Update 15:44 Uhr:

Die Polizei hat sich nach dem Bombenfund in Räcknitz am Freitagmittag ein erstes Bild von der Lage verschafft. Die Fünf-Zentner-Bombe hat einen Aufschlagzünder und muss vor Ort entschärft werden. Die Polizei richtet sich auf einen mehrstündigen Einsatz vor.

Nachdem die Polizei diese Woche schon mehrere Großeinsätze hinter sich hat, muss sie zunächst ausreichend Personal zusammenziehen. Sogar Kripobeamte müssen mit ran, die sonst eigentlich solche Einsätze nicht übernehmen. Montag Abend der Sprengstoffanschlag, Donnerstag die Bombenattrappe an der Marienbrücke, soviel Pech kann man eigentlich nicht haben als Polizei, sagt Sprecher Thomas Geithner.

Wie schnell es mit der Evakuierung geht, kommt auch auf die Kooperation der Anwohner an. Erst wenn alle weg sind, kann es mit der Entschärfung losgehen.

Update 15:05 Uhr:

 

Die Straßensperrungen in Dresden-Räcknitz nach dem Bombenfund haben begonnen.

© Sachsen Fernsehen

Update 14:49 Uhr: Noch ist von Hektik im Stadtteil nicht viel zu spüren. Die Leute kaufen sogar noch ganz entspannt ein. Ein Sprecher der Polizei vor Ort sagte, zur Zeit wird der Zünder der Bombe überprüft. Danach entscheidet sich, ob die Bombe entschärft oder gesprengt wird.