Brandserie hält Feuerwehr in Atem

Chemnitz – Eine Brandserie hat die Chemnitzer Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag in Atem gehalten. Insgesamt sieben mal brannte es in den Ortsteilen Gablenz und Kappel.

Nur noch Schutt und Asche sind von einem Geräteschuppen in der Liddy-Ebersberger-Straße übrig.

Gegen 21 Uhr war der Schuppen einer Kinder- und Jugendeinrichtung in Brand gesetzt worden.

Auf dem gleichen Grundstück standen außerdem ein Motorroller, zwei Mülltonnen und zwei Papiercontainer in Flammen.

Bereits eine Stunde zuvor hatten auf der Liddy-Ebersberger-Straße schon drei Papiercontainer gebrannt, die durch das Feuer vollständig zerstört wurden.

Gegen 22.15 Uhr stellte eine Polizeistreife auf der Geibelstraße bei einem abgestellten Peugeot einen brennenden Reifen fest.

Trotz schnelllem Löschen durch die Beamten, entstand am Fahrzeug Sachschaden in Höhe von rund 1 000 Euro.

Fast zeitgleich standen ebenfalls in der Geibelstraße eine Gartenlaube und ein Komposter in Brand.

Auch hier waren die Kameraden der Feuerwehr im Einsatz.

Bei diesem Feuer wird der entstandene Sachschaden auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Fast im Stundentakt setzten sich die Brände dann fort.

Auf der Carl-von-Ossietzky-Straße brannte gegen 23 Uhr ein BMW.

Gegen 1.30 Uhr wurde vor einem Mehrfamilienhauses in der Straße Usti nad Labem ein brennender Pappkarton entdeckt, der die Haustür und das Vordach beschädigte.

Auch diese Brände konnten gelöscht werden, eine Schadenssumme liegt aber noch nicht vor.

Bereits am Samstagvormittag hatte die Brandserie in Chemnitz in der Richard-Wagner-Straße begonnen, wo ein Kleidercontainer in Flammen stand und völlig ausbrannte.

Glücklicherweise wurden bei allen Bränden keine Personen verletzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun, ob ein Zusammenhang zwischen den Feuern besteht.

Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei Chemnitz unter 0371 387-3445 entgegen.