Chemnitz investiert in Straßenbau

Chemnitz – Rund 40 Millionen Euro sollen in diesem und nächsten Jahr auf den Chemnitzer Straßen verbaut werden.

Mit einem neuen Großprojekt beginnt die Stadt Chemnitz bereits am kommenden Montag.

Auf der Reichenhainer Straße soll in Höhe des Südbahnhofs die Ampelanlage durch einen Kreisverkehr ersetzt werden. An diesen wird auch die Fraunhoferstraße angebunden, die derzeit noch ausgebaut wird.

Die Baukosten für den Umbau des Kreuzungsbereiches zum Kreisverkehr belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro.

Über die Fraunhoferstraße wird es künftig eine direkte Verbindung von der Reichenhainer Straße über die Werner-Seelenbinder-Straße zum Südring geben. Dafür wird auch auf der Werner-Seelenbinder-Straße ein Kreisverkehr entstehen, über welchen die Fraunhoferstraße zum Südverbund angeschlossen wird.

Die Kosten hierfür belaufen sich auf 4,5 Millionen Euro.

Die Fertigstellung der beiden Kreisverkehre sowie der Fraunhoferstraße ist für Mai 2017 geplant.

Im Zuge von Straßenbaumaßnahmen müssen die Chemnitzer in Zukunft häufiger mit Staus und Umleitungen rechnen.

Denn laut Stadt kommt es aufgrund einer Gesetzesänderung vermehrt zu Vollsperrungen in den Baubereichen.

Im Chemnitzer Ortsteil Mittelbach war im April die halbseitige Sperrung der Fahrbahn für die Bauarbeiter zu riskant geworden, da der benötigte Sicherheitsabstand nicht eingehalten wurde. Nur mit einer Vollsperrung konnten die Bauarbeiten fortgesetzt werden.

Im Oktober soll die Hofer Straße aus Richtung Zwickau wieder befahrbar sein. Im Bereich der Neefestraße bleibt sie noch bis Jahresende voll gesperrt.