Corina Ssuschke-Voigt zurück bei den CPSV Volleys Chemnitz

Chemnitz – Volleyball-Drittligist Chemnitzer PSV hat sich für die kommende Saison prominent verstärkt. Die 250-fache Nationalspielerin Corina Ssuschke-Voigt läuft künftig für die CPSV-Volleys auf.

„Ich freue mich, dass ich dem CPSV bei seinem ambitionierten Ziel helfen kann, dem Chemnitzer Publikum möglichst schnell wieder Zweitligavolleyball zu präsentieren“, sagte Corina Ssuschke-Voigt zu ihrer neuen sportlichen Aufgabe. Die Dritte Liga startet voraussichtlich am 8. Oktober in die neue Saison.

Für den Team-Manager der CPSV-Volleys, Matthias Demmler, der den Coup gelandet hat, ist die Verpflichtung der Ausnahmeathletin ein bedeutsamer Meilenstein: „Für den Verein und ganz Chemnitz sollte es ein Signal sein, dass es mit dem Volleyball in Chemnitz wieder aufwärts geht. Ich bedanke mich bei Corina, dass Sie mir vertraut, dass wir den richtigen Weg gehen werden. Und ich freue mich für Corinas Eltern, dass Sie jetzt kurze Wege haben und sehr oft ihren Enkelsohn sehen werden.“ Für CPSV-Libera Daniela Espig eine Mega-Sache: „Das Team freut sich riesig und es ist eine große Ehre, mit ihr am Netz zu stehen. Wir können viel lernen. Mein Ziel wäre es, Spaß und Erfolg zu kombinieren und damit dem Chemnitzer Publikum richtig guten, authentischen Volleyball zu bieten.“

Für Corina Ssuschke-Voigt schließt sich ein Kreis: im Jahre 1995 von der langjährigen Stützpunkttrainerin Gerda Lermer entdeckt, erlernte sie bis 1998 beim CPSV das Volleyballeinmaleins. Über den VC Olympia Pirna gelangte sie im Jahr 2001 zum Dresdner SC, für den sie sieben Jahre in der Bundesliga spielte. In der Nationalmannschaft feierte sie im Alter von 20 Jahren ihr Debüt, sie war dann zehn Jahre später ein Grundpfeiler im Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti, das bei der Europameisterschaft 2013 im eigenen Land Silber holte. In ihrer Vita kann Corina Ssuschke-Voigt auf insgesamt fünf nationale Meistertitel in Deutschland, Tschechien und Polen sowie diverse Pokalsiege auf europäischer und nationaler Ebene verweisen. Zudem sammelte sie Auslandserfahrung in den Ligen Italiens, Frankreichs und Aserbaidschans. Nach ihrem zweiten deutschen Meistertitel 2014 mit dem Dresdner SC wurde Sohn Wilhelm im April 2015 geboren, danach wechselte Ssuschke-Voigt zum Erstliga-Aufsteiger Nawaro Straubing. Ihre letzten Einsätze im Nationaldress hatte sie erst im Januar 2016 in Ankara, als das deutsche Team die Olympia-Qualifikation – leider – verpasste.