Das soll aus den Fahrradbügeln in Loschwitz werden

Dresden – Beinahe hätten 14 neu aufgestellte Fahrradbügel der Stadt Dresden einen der schönsten Weihnachtsmärkte genommen. In den vergangenen Wochen diskutierten Elbhangfestverein und Landeshauptstadt eifrig über die Ständer, die zur Verkehrsberuhigung in Loschwitz aufgestellt wurden. Jetzt wurde eine Lösung für den Weihnachtsmarkt gefunden.

Die Diskussion um die kürzlich errichteten Fahrradbügel in Dresden Loschwitz ist beendet. In einem Gespräch am Mittwochnachmittag einigte sich die Stadt mit Vertretern des Elbhangfestvereins und der Bürgerinitiative für die Verkehrsberuhigung des Loschwitzer Dorfkernes auf die Entfernung der Streitobjekte. Heike Reichel, die Geschäftsführerin des Elbhangfestvereins, ist zufrieden mit dem Ereignis der Gespräche: „Wir sind sehr froh, dass der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr wie gewohnt stattfinden kann. Das ist gerade in einem Jubiläumsjahr eine erfreuliche Nachricht.“

Die Ständer, die von Radfahrern oftmals gar nicht genutzt wurden, werden nun bis zum Aufbau des Weihnachtsmarktes wieder ausgebaut. Anschließend werden sie durch mobile Blumenkübel ersetzt, für dessen Pflege die Bürgerinitiative und der Elhangfestverein sorgen werden. Für Letzteren war die schnelle Einigung hinsichtlich des Weihnachtsmarktes von besonderer Bedeutung.

Denn: Jährlich strömen mehrere zehntausend Besucher auf den Weihnachtsmarkt in Dresden Loschwitz. Ihnen wird nun auch in diesem Jahr eine besinnliche Vorweihnachtsatmosphäre geboten.

Die Fahrradbügel waren Ende August auf dem Loschwitzer Dorfplatz eingebaut worden und hätten das Aufstellen von Weihnachtsmarktbuden an dieser Stelle unmöglich gemacht.