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Chemnitz
Montag, 7. Dezember 2009 14:56
Stadt entscheidet über Zuschüsse
Laut den Plänen soll hier im kommenden Jahr massiv der Rotstift angesetzt werden. Betroffen davon ist neben dem Alternativen Jugendzentrum (AJZ Chemnitz) an der Chemnitztalstraße unter anderem auch das Haus Kinderland, der Club 95 Röhrsdorf oder auch das Kinder- und Jugendhaus Benario. Mit dem SACHSEN FERNSEHEN Newsletter sind Sie immer top informiert! Anzeige
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© 03.09.2010 00:24:04 SACHSEN FERNSEHEN Social Bookmarks - diese Seite speichern |
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Beiträge: 19
Traute
Da kann man nur hoffen, das mit klarem Kopf und heißem Herzen die Entscheidungen gefällt werden.
Hansi
Auch ich hoffe, dass sich bei der Entscheidungsfindung jene Kräfte durchsetzen werden, die begriffen haben, was für ein teures Gut die Jugend und Kinder in unserer Stadt sind. Analysiert man allein die vergangenen Beiträge hier im Forum, dann zeigt sich, dass es viele n-i-c-h-t begriffen und auch nicht begreifen w-o-l-l-e-n!
unwichtig
Auch ich schließe mich den zwei vorderen Kommentaren mit an. Mir liegt es auch am Herzen, dass bei unserem Nachwuchs nicht gespart werden darf!
Aktionen
Im Falle von weiteren Hiobsbotschaften:
Kennt sich jemand mit den Mitteln aus, mit denen das Volk seinem Willen nachdruck verleihen kann?
Würden Unterschriftenlisten etwas bringen? Wenn ja wieviele, wann und wohin? . . .
unwichtig
Hat schon mal jemand an die Menschen gedacht, die die Entscheidungen fällen müssen? Da möchte ich nicht in ihrer Haut stecken! Sie werden manche Nacht schlaflos verbringen und sich den Kopf zermartern, wie sie anstehenden Probleme gerecht lösen können.
Hoffen wir, dass die Entscheidungen positiv ausfallen. Dass bei der Jugend keine massiven Kürzungen stattfinden werden, denn sie sind doch unser höchstes Gut.
anonym.
@Aktionen
Vergiss es. Ein Volksentscheis ist absolut unwahrscheinlich (15/100) Das Volk unterschreibt eher einen neuen Handyvertrag. Am besten vor dem Rathaus demonstrieren (angemeldet oder auch nicht9.
anonym.
Sollte Volksentscheid heissen, sorry.
JJ
Ich hoffe auch dass mehr auf die Zukunft gesetzt wird. Die Zukunft sind die Kinder und Jugendlichen, die in der Stadt leben!!
Klaus
Pethke kürzen!
anonym
das wären für jeden Chemnitzer gerade mal 0,25 €. Warum sammelt nicht einer Spenden. Ich wäre dabei:-)
Kaßberger
Jetzt seht es doch mal realistisch. Geld was nicht vorhanden ist, kann auch nicht verteilt werden. Also muss gespart werden. Das kann zum einen durch Kürzungen geschehen mit der Folge, dass Angebote wegfallen oder durch den effizienteren Einsatz der vorhandenen Mittel.
Die angegeben 50.000 Euro verteilen sich auf 4 Träger (sofern SF mal richtig recherchiert hat, also 12.500 Euro pro Betroffenen. Da sollten die Träger wenigstens die Hälfte durch besseren Mitteleinsatz und den Rest könnte man durch günstigere Alternativangebote einsparen können.
Sicher könnten auch Personalkosten gespart werden, wenn es mehr Menschen in dieser Stadt geben würde, welche sich ehrenamtlich für solche Projekt, sofern diese Ihnen am Herzen liegen engagieren würden. Mich würde wirklich mal interessieren, wie viele der Schreiber hier (vor allem von denen, die nur populistische Parolen streuen)sich in dieser Richting einbringen.
T.P.
Tatsache ist, Chemnitz dreht sich im Kreis. Wann immer irgendwer irgendwo sparen will, wird derjenige zum Buhmann gestempelt. Egal wo das Wort "sparen" fällt, ob im eigenen Haus an der Verwaltung oder eben ausserhalb bei einer Gruppe von Bürgern - da entsteht immer gleich der Eindruck, die Welt geht unter. Beim Theater, bei den Museen, bei der Feuerwehr, beim Tierpark, jetzt ist nun gerade wieder die Jugendkultur bedroht.. Und wenn die Stadt kein Geld hat, die Talsperre Euba herzurichten, dann ist schon die nächste Protestwelle im Anrollen.
Aber ganz so geht es nun mal nicht. Natürlich kann man als Bürger fragen: Wenn das Geld so knapp ist, wenn die Steuereinnahmen derart zurückgehen - muss es dann eine dreiviertel Million fürs Rechtsamt sein, damit die dort ihre Gerichtskosten begleichen können? Musste man den Chemnitzer Wirten die Freiflächengebühr erlassen, ohne dass das z.B. Bier um einen Cent billiger geworden wäre? Und ganz grundsätzlich: Muss man denn ausgerechnet jetzt anfangen, den Haushalt zu konsolidieren, oder hätte man das nicht stufenweise in die Zeit verschieben können, wo die Einnahme-Situation wieder besser ist?.. Das stimmt schon, nur: Dann heisst es wieder, jetzt ist ja Geld da, warum also nicht dafür und dafür oder dafür? Und da fängt das Spiel von vorne an..
Schönen Feiertag! -- Entschuldigung, ihr habt ja keinen - aber ich ;-)
anonym
Bei den Jugendeinrichtungen sollte nicht gespart werden. Das wäre der falsche Weg.
unwichtig
*Kommentar von 11:30 Uhr*
Frage: Ist das unser echter T.P. oder nicht?
Wenn es der echte T.P. ist, dann freue ich mich echt darüber! Wünsche auch schöne Festtage. LG von *unwichtig*
Nörgler
So eine einseitige Diskussion. Liebe Leute wir haben ind er Stadt leider weniger Jugendliche. Da kann man doch nicht blind argumentieren, Streichungen sind was ganz böses. Richtig ist es gibt soviele Angebote und zuwenig Jugendliche und neben Jugendclubs gibts auch eine Menge anderer Freizeitmöglichkeiten nämlich der ganz normale Sportverein, das Ganztagesangebot and en Schulen etc. Also mal genauer hinschauen und auch mal die Qualität bestimmter vom Sparzwang betroffner Angebote betrachten. Ihr wollt alle nirgends sparen aber bemerkt nicht, dass ihr alle das alles bezahlen müsst und wennd ann die unmittelbaren Gebühren zum Beispiel durch Grundsteuer über eure Wohnnebenkosten steigen, dann will das auch keiner. Also ein kommunaler Haushalt ist kein perpetum mobile.
T.P.
unwichtig, liebe Grüsse zurück ;-)
Und Nörgler: Im Prinzip richtig, was Du sagst.. Perpetuum Mobile - das funktioniert nicht, nein. Frage ist nur, was funktioniert denn dann?
Dass die Leute freiwillig für den Jugendklub xy spenden und das von der Steuer absetzen?.. Das funktioniert natürlich nicht. Weil die Leute lieber 1.000 Euro Steuern zahlen, statt 200 Euro zu spenden. Das ist (leider) so. Weil auch tausendmal genauer hingeschaut wird, was die Inhaber von Spendenkonten mit dem Geld machen, als was der Staat mit seinen Steuergeldern macht.. UND: Weil den "normalen" Bürger sein Jugendklub xy auch nicht wirklich interessiert. Vom Jugendklub bekommt der nämlich nichts zurück, vom Staat unter Umständen sehr wohl..
Und da liegt "Hund begraben": Könnte jeder seine steuerfälligen Gelder dorthin lenken, wo es ihm angebracht erscheint.. Dann hätten wir - was weiss ich - zig tausende Hilfswerke für Kinder, für Jugendliche, für Alte, für Behinderte..
Nur für die Arbeit des "normalen" Verwaltungsangestellten, sei es der Müll-Mann, die Politesse, den Polizisten, die Standes-Beamten, für die Frau Oberbürgermeisterin.. *lach* Für die würde keiner einen Cent geben (!), und dann? Dann haben wir auch kein Geld für Rentner mehr, kein Geld für H4-Empfänger, für Studenten, für niemanden.. Dann haben wir Anarchie und entdecken plötzlich, was für eine sozial-vereiste Gesellschaft wir wirklich sind. Und dass man den Politikern eigentlich (das meine ich ernst) >Danke sagen muss, dass sie es soweit nicht kommen lassen.
Echter, wer, was, weiß, ich!
Könnt ihr nicht eure langes gelaber in der Zeitung abdrucken lassen, zb. im ND.
Ich dachte immer, hier gibts Kurzinfos.
Lasst doch mal eure langen ...!
Übrigens gibts auch noch ein Telefon, für privates.
Hansi
Was für langes Gelaber meinst du? Wenn jemand wie T.P. gesellschaftliche Zusammenhänge gründlich analysiert, dann ist das nicht mit zwei Sätzen getan. Die Wahrheit ist aufwändig und anstrengend, nur die Lüge ist bequem und kurz! Und Telefon für Privates? Das was T.P. hier schreibt - auch wenn ich nicht immer seiner Meinung bin - ist kein Privatgeschwätz sondern sind Probleme, die uns alle angehen und mit denen wir uns alle auseinandersetzen sollten.
Danke T.P., dass du dich wieder zurückmeldest.
Jan Koch
Einen schönen guten Abend miteinander,vielleicht sollte noch mal jemand sagen , das es um ca. 455.000 Euro und nicht um 50.000 Euro geht. Der Artikel ist vielleicht ein wenig unglücklich formuliert. 50.000 Euro betreffen in der obigen Darstellung offensichtlich nur die Kindervereinigung, wobei diese Zahl auch nicht richtig ist. Dort soll gegenüber dem Vorjahr aktuell um 30.000 Euro gekürzt werden.
Und noch eine kleine Korrektur in Sachen Zahlen: Die demografische Entwicklung sehen wir freilich auch. Nur nützt uns das nichts, wenn wir entgegen dem Trend, immer mehr Kinder und Jugendliche in unseren Einrichtungen und Projekten haben und diese noch dazu mit völlig veränderten Problemlagen als in Neunzehnhundertlangsam, als Korl-Morx-Stodt noch 320.000 Einwohner zählte (ohne Eingemeindung, freilich).
Brauchen wir wegen des allgemeinen Bevölkerungsrückganges jetzt nur halbe Bibliotheken, abgesägte Straßenbahnen, Bürgermeisterinnen auf einer halben Stelle?
Nicht vergessen: Für einige Einrichtungen und Projekte geht es um Komplettschließungen (noch nicht einmal um Kürzungen!)
Informieren und diskutieren -> http://jugendkulturbox.de