In diesem Winter halten Eis und Schnee nicht nur die Autofahrer in Atem.
Durch schlechte Beräumung werden für Fußgänger viele Gehwege zur Rutschbahn. Besonders schwer haben es bei diesen Bedingungen blinde und sehbehinderte Menschen.
Mit seinem Führhund Bobby ist Mike Steinhäuser viel in Chemnitz unterwegs. Doch bei diesen Witterungsverhältnissen wird für ihn ein Fußweg durch die Stadt zur echten Herausforderung. Ungenügend beräumte Straßen und spiegelglatte Wege machen es nicht nur ihm, sondern auch anderen blinden und sehbehinderten Menschen schwer.
Interview: Mike Steinhäuser - Blinden und Sehbehinderten-Verband Sachsen
Der Führhund Bobby ist für Mike Steinhäuser eine große Hilfe bei der Suche nach begehbaren Wegen und speziellen Blindenampeln. Doch Schneeberge und Matsch stellen auch den Labrador Retriever vor große Probleme.
Interview: Mike Steinhäuser - Blinden und Sehbehinderten-Verband Sachsen
Verdecktes Rillenpflaster und Schneehaufen vor Blindenampeln erschweren die Mobiltät von Blinden und Sehbehinderten erheblich. Viele Betroffene verlassen deshalb nur ungern das Haus. Mike Steinhäuser sieht vor allem die Verwaltung in der Pflicht.
Interview: Mike Steinhäuser - Blinden und Sehbehinderten-Verband Sachsen
Für die Blinden- und Sehbehinderten wäre eine schnelle und sorgfältige Räumung der Fußwege eine große Erleichterung. Bis dahin bleibt für Mike Steinhäuser die Fahrt mit der Straßenbahn der sicherste Weg durch die Stadt.