Zuschauer-Nachricht: Nachbau der ersten Schmalspurdampflok Sachsen „I K Nr.54“ zu Gast in Jöhstadt
Die Lok-Legende tourt nun durch die Lande – und erinnert an 200 Jahre Hartmann in Chemnitz
Die Lokomotive pfiff – und alle Eisenbahnfans kamen. So in etwa kann man es beschreiben, was am Sonntagabend in Steinbach geschah.
Am 26. Juni, nach ihrer Ankunft aus Meiningen, wurde I K Nr.54 in Steinbach für die Überführung nach Jöhstadt aufgerüstet und angeheizt. Nach einer sehr kurzen Nacht begannen am Morgen des 27. Juni die Arbeiten entsprechend dem vorgesehenen Erprobungsprogramm im Beisein der Fahrzeugabnehmer aus dem Dampflokwerk Meiningen. Mit verschiedenen Tests, der Befahrung aller Weichen und besonderen Gleisbereiche, regelmäßiger Überprüfung aller Stangen- und Achslager und Probefahrten zwischen Jöhstadt und Schmalzgrube wurde die grundsätzliche Fahrtauglichkeit und Einsatzfähigkeit der Lok festgestellt – so zu lesen auf der Webseite der Pressnitztalbahn.
Am Sonntag Abend gegen 18:00 Uhr schließlich stand die Verladung der der „I K Nr. 54“ auf einen Tieflader au den Plan, um die Lok zum nächsten Ziel – das war am Montag Chemnitz – zu bringen.
Dieses Ereignis wurde zu einem regelrechten Volksfest, denn Viele wollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen.
Zuerst galt es, die Lok transporttauglich zu machen, wozu u.a. der Aschekasten geleert werden musste. Anschließen wurde die Lok mit Hilfe einer anderen bis an die Auffahrrampe zum Tieflader bugsiert, um letztlich per Seilwinde auf diesen gezogen zu werden.
Weitere Stationen des einzigartigen Nachbaus des Hartmann-Originales sind: