Deswegen müssen Zugreisende jetzt starke Nerven beweisen

Leipzig – Ab der Nacht zum Donnerstag beginnen im und um den Hauptbahnhof elf Tage lang Bauarbeiten an den Gleis- und Signalanlagen, was zu erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr führt.

Eine Zugfahrt ist nicht lustig, wenn der Zug nicht fährt. Das kann in den nächsten Tagen einigen Zugreisenden passieren, die nach Leipzig fahren oder die Stadt verlassen wollen.

Im Hauptbahnhof und an den umliegenden Gleis- und Signalanlagen wird mal wieder tüchtig gewerkelt. Und das Ganze elf Tage lang, beginnend ab der Nacht zum Donnerstag. Im Zugverkehr kommt es also zu erheblichen Einschränkungen und Änderungen und am 25. September sogar zur Vollsperrung des Hauptbahnhofes.

Schnellere Ein- und Ausfahrtszeiten sollen mit den Bauarbeiten möglich gemacht werden. Aber auch Gleise, Weichen und Steuerungstechnik und -systeme sollen aufgebessert werden.

Die Bahn vermutet, dass etwa 300.000 Nahverkehrreisende und 25.000 Fernreisende von den resultierenden Fahrplanänderungen betroffen sind.

Was tun also, wenn man ein Ticket gebucht hat, aber die Bahn nicht kommt? Beate Saupe von der Verbraucherzentrale Sachsen weiß, welche Rechte der Verbraucher hat.

Auf jeden Fall ist es ratsam, sich vor Fahrtantritt ausreichend über aktuelle Fahrplanänderungen zu infomieren. Die Deutsche Bahn und weitere betroffene Bahnen haben einen umfassendes Ersatzverkehrskonzept erstellt. Änderungen der Fahrzeiten werden bereits im elektronischen Fahrplan im Internet, an den Fahrkartenautomaten oder im Reisezentrum angezeigt.