Die Entwicklung von Chemnitz/Karl-Marx-Stadt

Chemnitz – Die Chemnitzer Verkehrshistoriker und bekannte Autor Heiner Matthes spricht zum Thema: Die Entwicklung von Stadtbild und Verkehr in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt seit 1945. Eine Stadt wandelt ihr Gesicht.
Der nächste Vortragsabend im Rahmen der Reihe „Das Stadtarchiv präsentiert“ findet am Donnerstag, dem 27. Oktober 2016, 18.00 Uhr, im Gebäude der Volksbank Chemnitz eG, Innere Klosterstr. 15, statt.
Er ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Stadtarchivs mit dem Chemnitzer Geschichtsverein. Der Eintritt ist frei.
Chemnitz, die bedeutende sächsische Industriemetropole, wurde in den letzten Kriegsmonaten 1945 durch alliierte Bombenangriffe stark in Mitleidenschaft gezogen. Acht Quadratkilometer Innenstadt- und angrenzender Fläche mit Bauwerken mehrerer Jahrhunderte wurden allein in der Schreckensnacht des 5. März fast total vernichtet; mehr als 2000 Menschenleben waren zu beklagen. Unter großer Opferbereitschaft der Chemnitzer begann dennoch 1945 der
Wiederaufbau der Stadt mit in zunächst nur begrenztem Rahmen. Es bot sich allerdings die einmalige Chance, das Stadtbild planmäßig neu zu gestalten.
Der Vortrag umreißt anhand eigener Aufzeichnungen des Referenten in Stadtplanausschnitten und Fotos die Veränderungen in den Planungen und den Wandel des Innenstadtbildes mit seinen Hochbauten, Straßen und Schienenbahnstrecken in elf Abschnitten von 1946 bis bis heute.