Diese Sachsen leisten Außerordentliches

Dresden – Es ist eine besondere Auszeichnung, die dreizehn Sachsen heute erhalten haben: der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Ministerpräsident Stanislaw Tillich überreichte die Auszeichnung in der Staatskanzlei.

Unter den geehrten sind gleich mehrere Wissenschaftler, die auf ihrem Forschungsgebiet wichtiges geleistet haben. So hat Prof. Michael Brand in Dresden die Gründung des Zentrums für Regenerative Therapien wesentlich mit voran getrieben und gab im Bereich der Stammzellenforschung wichtige Impulse.

Die Leipzigerin Luisa Mantovi-Löffler ist Chefärztin des St. Georg Klinikums. Ausgezeichnet wurde sie für ihre herausragenden Leistungen in der Begleitung von krebskranken Menschen. In Zusammenarbeit mit dem St. Georg Klinikum entwickelte sie das Projekt <<Haus Leben>>. Außerdem ist sie die Initiatorin des Leipziger <<Pink Shoe Day>>, der auf Brustkrebs aufmerksam machen soll.

Sven Seifert aus Dresden hat die Hilfsorganisation arche nova gegründet. In knapp 25 Jahren entwickelte sich der Verein zum Experten im Bereich Wasser, Sanitär und Hygiene, der bisher über zwei Millionen Menschen weltweit den Zugang zu Trinkwasser und sanitären Anlagen ermöglichte. Nicht zuletzt dank des ingenieurtechnischen Wissens von Sven Seifert. Dabei legte er immer großen Wert darauf, die Menschen vor Ort im Sinne der Selbsthilfe einzubeziehen.

 

Ihr Wirkungsort war nicht die weite Welt, sondern die Heimat: Gertrud Winzer war langjährige Bürgermeisterin der Gemeinde Schwarzkollm. Was sie schaffte, hielten manche anfangs nur für einen schönen Traum: der Wiederaufbau der Schwarzen Mühle. Heute ist der Erlebnishof ein Anziehungspunkt für Besucher, die die Sagenwelt von Krabat und der Schwarzen Mühle in der realen Welt erkunden wollen.

Bei all ihren verschiedenen Leistungen, eines haben die Preisträger in der Staatskanzlei gemeinsam: Etwas zu schaffen, dass das Leben vieler Menschen berührt oder verändert.