Dresden bringt Licht ins Dunkel

Dresden – Aus Sparzwängen leuchtete seit 2002 in Dresden nur jede zweite Straßenlaterne in der Nacht. Das hat nun ein Ende. Ab sofort sind in der Äußeren Neustadt, in angrenzenden Teilbereichen der Leipziger Vorstadt und der Radeberger Vorstadt sowie im Stadtzentrum wieder alle Lampen die gesamte Nacht in Betrieb. Jonathan Wosch hat mit Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (B’90/GRÜNE) über dieses Thema gesprochen.

Ab 22. März soll die Straßenbeleuchtung auch in der Südvorstadt und in der Friedrichstadt die ganze Nacht hindurch an bleiben. Bis Mitte des Jahres 2017 schafft das Straßen- und Tiefbauamt im übrigen Stadtgebiet die technischen Voraussetzungen für die durchgehende nächtliche
Straßenbeleuchtung. Schrittweise werden dann weitere Zuschaltungen in den Stadtteilen erfolgen. Für die durchgängige Beleuchtung in den Nachtstunden stellte der Stadtrat im Doppelhaushalt 2017/2018 zusätzliche Finanzmittel bereit. Für 2017 sind 300 000 Euro eingeplant, die der abschnittsweisen Zuschaltung entsprechen. Die Kosten für die zugeschaltete Äußere Neustadt und für den 26er Ring betragen für das laufende Jahr 180 000 Euro. Soll die Straßenbeleuchtung auch nach 2018 nachts durchgehend in Betrieb bleiben, sind jährlich weiterhin 600 000 Euro und zusätzlich steigende Energiekosten im Haushalt einzuplanen.