Dresden plant Schulbauoffensive

Dresden – Die Landeshauptstadt kann sich bereits seit einigen Jahren über steigende Schülerzahlen freuen. Doch die Kapazitäten an den Schulen wachsen nicht genau so schnell mit. Am Mittwoch hat die Stadt ihren neuen Schulnetzplan vorgelegt.

Dresden wächst weiter. Neben mehr Geburten und dem Zuzug junger Menschen kommen auch mehr schulpflichtige, asylsuchende Kinder in die Landeshauptstadt. Für Dresden bedeutet das: Mehr Schulen werden gebraucht. Zur Zeit baut die Stadt an drei Gymnasien, zwei Oberschulen und vier Grundschulen. Weiterhin ist ein riesiges Schulbauprogramm in Planung. Doch neue große Flächen für die Schulen zu finden ist ein zunehmendes Problem in Dresden.  So sucht die Stadt beispielsweise in Blasewitz/ Striesen nach einem Standort.

Mit dem nun vorgelegten Referentenentwurf für den Schulnetzplan will die Stadtverwaltung in die Diskussion gehen. Und die wird es wohl auch reichlich geben. Zum Beispiel um die Boxberger Straße. Nachdem die Gründung einer Gymnasiums dort scheiterte, soll nun das Berufliche Schulzentrum Franz Ludwig Gehe aus Gorbitz dorthin ziehen. Es wäre der dritte Umzug innerhalb weniger Jahre.

Der letzte Dresdner Schulnetzplan stammt aus dem Jahr 2012. Im kommenden Jahr soll nun der neue vom Stadtrat beschlossen werden. Bis dahin wird es wohl noch reichlich Stoff für Diskussionen geben.