Drittmittel: TU Chemnitz bundesweit unter Top Ten

Chemnitz – Die Technische Universität Chemnitz konnte 2014 mehr als 74 Millionen Euro einwerben – Im Vergleich der Einnahmen pro Professor/-in liegt die TU Chemnitz deutschlandweit auf Platz 7.

 

Die Technische Universität Chemnitz zählt zu den zehn forschungsstärksten Universitäten in Deutschland. Bei der Einwerbung von Drittmitteln für ihre Forschungsprojekte waren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besonders erfolgreich und sorgten dafür, dass die TU Chemnitz im bundesweiten Vergleich auf Platz 7 landet. Das geht aus einer aktuellen Übersicht des Statistischen Bundesamtes hervor, welche die Ergebnisse von deutschen Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen und Gesundheitswissenschaften) aus dem Jahr 2014 auflistet.

Als Drittmittel bezeichnet man an Hochschulen die Anteile an der Finanzierung von Forschungsvorhaben, welche nicht aus dem Etat der vom zuständigen Wissenschaftsministerium bereitgestellten Mittel stammen, und im Wettbewerb mit anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen eingeworben werden.

Die TU Chemnitz verzeichnet insgesamt etwa 74,5 Millionen Euro Drittmittel. Pro Professor/-in wurden an der Universität mehr als 482.400 Euro eingeworben. Im Vergleich: Der Bundesdurchschnitt liegt bei 256.400 Euro. „Der Wettbewerb um zusätzliche Forschungsgelder nimmt von Jahr zu Jahr zu. Umso erfreulicher ist es, dass die TU Chemnitz ein so hervorragendes Ergebnis erzielt hat“, sagt Rektor Prof. Dr. Gerd Strohmeier. Die meisten der in Chemnitz eingeworbenen Drittmittel kamen 2014 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und vom Bund. Etwa elf Prozent stammte aus der Wirtschaft. Insgesamt wurden 1.316 Projekte durch Drittmittel finanziert.

Besonders wichtig ist dabei, dass die TU Chemnitz in die Gruppe der führenden, in der Exzellenzinitiative erfolgreichen Technischen Universitäten in Deutschland aufgenommen wurde. Der Bundesexzellenzcluster „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen“ (MERGE) ist deutschlandweit der einzige Cluster auf dem zukunftsweisenden Technologiefeld „Leichtbau“. Zudem sind Chemnitzer Wissenschaftler an einem Dresdner Exzellenzcluster beteiligt. Hinzu kommen neben diversen anderen Projekten unter anderem drei Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

„Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen, die einen Beitrag zu dieser hervorragenden Drittmittelbilanz geleistet haben, und beglückwünsche sie zu diesem bedeutenden Erfolg für unsere Universität“, so Strohmeier. Von dem äußerst erfreulichen Ergebnis erhofft sich der Chemnitzer Rektor auch künftig weitere Initialzündungen in allen Fakultäten der TU – insbesondere für die Beantragung neuer Sonderforschungsbereiche, Forschergruppen, Graduiertenkollegs sowie weiterer in der Wissenschaftslandschaft herausragender Projekte. Im Wintersemester soll deshalb auch eine Task Force „Exzellenzstrategie und Spitzenforschung“ zur strukturellen Begleitung und Unterstützung künftiger Leuchtturmprojekte an der TU Chemnitz gebildet werden.

(Quelle: TU Chemnitz)