Ein Viertel Jahrhundert Fraunhofer IWU Chemnitz

Chemnitz – Mit einem Festakt an der Technischen Universität Chemnitz hat das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinenbau und Umformtechnik (IWU) am Donnerstag sein 25-jähriges Bestehen gefeiert.

Aus diesem Anlass waren hochkarätige Gäste aus Politik und Wirtschaft gekommen – unter ihnen die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka.

Nach der Gründung im Jahr 1991 hat sich das Fraunhofer IWU zu einer der führenden Forschungseinrichtungen für die Entwicklung neuer Produktionstechniken entwickelt.

Vor zwei Jahren wurde dazu auf dem Universitätscampus eine neue Forschungsfabrik eingeweiht, die sich mit ressourcenschonenden Herstellungstechnologien befasst. Dabei arbeitet das Fraunhofer IWU mit Automobilherstellern wie Volkswagen zusammen.

Zudem ist das Forschungsinstitut gemeinsam mit der TU Chemnitz und weiteren Partnern am Bundesexzellenzcluster MERGE beteiligt, das neue Wege im Bereich der Leichtbautechnologie beschreitet.

Einer der Ehrengäste des Abends war der langjährige Leiter des Fraunhofer IWU Prof. Dr. Reimund Neugebauer. Er hatte die Forschungstätigkeit des Instituts mehr als 20 Jahre maßgeblich geprägt.

Seit 2012 ist er Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. Diese betreibt allein in Sachsen aktuell 14 Institute und ist ein integraler Bestandteil der Wissenschaftslandschaft im Freistaat und ganz Deutschland.

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit Industriepartnern an innovativen Technologien zu forschen und dadurch anwendungsnah neue Produkte zu entwickeln.