Einheitsfeier Tag 1 – Polizeibilanz verdeutlicht hohe Sensibilität

Dresden – Die Polizei hat am am Ende des Eröffnungstages für das Festwochenende zu Tag der Deutschen Einheit eine positive Bilanz gezogen. Der Einsatz verlief reibungslos. Bis auf ein Drogendelikt, eine herrenlose Tasche sowie ein verdrahtetes Fahrrad kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen.

© Dresden Fernsehen

Am Samstag haben die Feierlichkeiten zum 26. Tag der Deutschen Einheit in der Landeshauptstadt Dresden begonnen. Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Bürgerfestes und zahlreiche Besucher säumten die Straßen der Dresdner Innenstadt.

Eine Ausnahme bildete ein Vorfall, der sich noch vor Beginn der Veranstaltungen am Altmarkt abspielte. Einsatzkräfte stellten dort gegen
08.00 Uhr einen Vermummten mit einer Eisenstange in der Hand fest. Als die Polizisten den 33-Jährigen ansprachen, beleidigte er sie. Ein Drogentest bei dem Mann verlief positiv auf Cannabis. Er wurde vorübergehend ins Polizeigewahrsam genommen. Der Grund seines martialischen Auftriftts konnte bislang nicht erhellt werden.

Zwei Ereignisse verdeutlichten die hohe Sensibilität, die im Einsatz vorherrschte. So wurde gegen 14.00 Uhr eine verdächtige Tasche in einem Mülleimer an der St. Petersburger Straße festgestellt. Polizeibeamte sicherten den Bereich zunächst ab und untersuchten das Corpus Delikti. Dabei stellte sich schnell heraus, dass von der Tasche keine Gefahr ausging – sie war leer. Weiterhin fanden Einsatzbeamte gegen 16.00 Uhr ein Fahrrad in einem Gebüsch an der Pillnitzer Straße. Da aus dem Rahmen verdächtige Drähte ragten, wurden Spezialisten des LKA Sachsen hinzugezogen. Die Beamten untersuchten das Rad und konnten später Entwarnung geben.

Gegen 18.00 Uhr fand eine Versammlung unter dem Motto „Von Dresden bis Aleppo unsere Solidarität gegen ihre Kriege“ am Albertplatz statt. Die Kundgebung endete dort gegen 19.10 Uhr.

Quelle: Polizeidirektion Dresden