Ersatz für abgerissene Brücke?

Chemnitz – In Zukunft soll wieder eine Brücke die Stadtteile Kaßberg und Altendorf besser verbinden.

Das geht aus den Plänen der Chemnitzer Stadtverwaltung für die Wiedererschließung des ehemaligen Bahnhofsareals Altendorf hervor.

Demnach soll als Verlängerung der Horst-Menzel-Straße und der Straße Borssenanger eine Brücke über die ehemaligen Bahngleise und den Pleißenbach bis zur Paul-Jäkel-Straße führen. Das geplante Bauwerk hat offenbar die Aufgabe, die im Jahr 2011 abgerissene Brücke der Erzbergerstraße zu ersetzen.

Insgesamt geht es bei der Erschließung des stillgelegten Bahnhofsareal um eine Fläche von etwa 10 Hektar. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn als Grundstückseigner soll das Gebiet städtebaulich neu genutzt werden.

So ist unter anderem eine teilweise Bebauung mit Wohnhäusern geplant. Der ehemalige Güterschuppen und das Kühlhaus des Bahnhofes Altendorf sollen nach Möglichkeit im Bestand erhalten und neu genutzt werden.

Auf der stillgelegten Bahntrasse ist zudem ein Fahrradweg angedacht, der entlang eines renaturierten Pleißenbaches führen soll.

Der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss hat den Ausstellungsbeschluss für den Bebauungsplan bereits einstimmig bestätigt. Nun muss noch der Chemnitzer Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwoch über die Pläne für das Areal abstimmen.