Erster Schnee ruft Winterdienst auf den Plan

Dresden - Der zweite Tag des noch jungen 2017 hat den ersten Schnee des Jahres nach Dresden gebracht. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist deshalb zum ersten Arbeitstag im neuen Jahr auch der Winterdienst auf den Dresdner Hauptverkehrsstraßen unterwegs.

In voller Besetzung machen die 50 Mitarbeiter mit 44 Streufahrzeugen Kontrollfahrten und streuen bei Bedarf. Bis zum Abend 21 Uhr sind sie unterwegs. Dienstag früh beginnt die Schicht dann wieder ab 4 Uhr. Wenn es nötig ist, ändern sich die Arbeitszeiten flexibel. Im Zweischichtsystem stehen die Mitarbeiter und etwa 45 Fahrzeuge des Dresdner Winterdienstes seit Mitte November für ihre Einsätze bereit. Seither sind die Salzlager voll, die Dienstpläne geschrieben und der Fuhrpark mit Feuchtsalzstreueinrichtung und Räumtechnik ausgestattet.

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Vom etwa 1 400 Kilometer langen Straßennetz der Stadt betreut der Winterdienst rund 700 Kilometer in festgelegten Tourenplänen. Über 260.000 Quadratmeter Straßen, Geh- sowie Radwege und Treppen werden zudem von Fremdfirmen geräumt. Auf ungefähr 66 Kilometern des Straßennetzes darf zum Schutz der Umwelt kein Auftaumittel eingesetzt werden.

„Diese Wetterwoche hat es in sich. Heute Schneefall, morgen im Norden Regen und Sturmböen, Mittwoch dann wieder kühler und immer wieder Schneeschauer, dann sind auch Wintergewitter möglich. Donnerstag und Freitag wieder Wetterberuhigung, dafür aber an beiden Tagen meist Dauerfrost und nachts bis minus 15 Grad kalt. Lokal über Schnee auch noch kälter. Wie es dann ab Samstag weitergeht ist dagegen noch offen“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung zu den Wetteraussichten in Deutschland. In Dresden ist am Dienstag wohl nicht mit großen Schneemassen zu rechnen. Am Tag erwärmt sich die Luft auf 4 Grad. Der Himmel ist wolkenverhangen. Immer wieder regnet es. Im weiteren Verlauf der Woche stellt sich zunehmend Winter in Dresden ein. Am Mittwoch kommt mitunter die Sonne zum Vorschein. Allerdings fällt auch immer wieder Schnee aus dichten Wolken. Die Höchstwerte betragen 5 Grad. Donnerstag schneit es dann vermehrt. Die Maximalwerte erreichen 0 Grad. Und am Freitag erwarten uns in der Landeshauptstadt Temperaturen um -3 Grad. Die Sonne wird von dichten Wolken verdeckt.

Für die Winterdienstsaison 2016/2017 sind 1,5 Millionen Euro Haushaltsmittel für Fremdleistungen eingeplant. Weitere 500 000 Euro stehen für den Materialeinkauf zur Verfügung. Für den stadteigenen Straßenwinterdienst ist ein Budget von 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Die Kosten für den Winterdienst 2015/16 beliefen sich auf 1,41 Millionen Euro für externe Auftragnehmer und Material.