Europameister 2016: Deutschland und die Schweiz

Frankenberg – Die Sieger stehen fest, Deutschland und die Schweiz haben sich den begehrten Pokal geholt.

Am vergangenen Wochenende fand auf der Jahnkampfbahn im sächsischen Frankenberg bei Chemnitz, die Mini-Europameisterschaft 2016 statt. An zwei Tagen wurde die „EM“ mit jeweils 24 Mannschaften der F-Junioren und E-Junioren ausgetragen.

Rückblick: Im November vergangenen Jahres wurde über das soziale Netzwerk Facebook die Mini-EM 2016 in Frankenberg ins Leben gerufen. Schnell stieg das Interesse und die Startplätze waren in kurzer Zeit alle vergeben. Im Februar diesen Jahres gab es dann die offizielle Auslosung bzw. die Zulosung, der einzelnen Länder statt. Doch auch die Organisation des gesamten Turniers war eine große Herausforderung.

Der erste Turniertag am Samstag wurde allerdings zu einer kleinen Herausforderung für alle, denn die tropischen Temperaturen forderten nicht nur die Spieler der F-Junioren. Die Lösung wurde schnell gefunden und es gab eine Abkühlung der besonderen Art. Nachdem das Turnier am Nachmittag für eine Stunde wegen Unwetter unterbrochen werden musste, wurden die Spiele dann im „9 Meter Modus“ ausgespielt. Am Ende ging der Lichtenrader BC, der für Deutschland antrat, ins Rennen und setzten sich gegen die SG Handwerk Rabenstein, die Italien vertrat, durch.

Am Sonntag hatten dann die Spieler der E-Jugend ihren großen Tag. Und wieder bekamen die Zuschauer spannende Spiele zu sehen. Frankreich, vertreten durch den SV Barkas Frankenebrg und die Schweiz, die SG Dittmannsdorf, standen sich im zweiten Finale des Wochenendes dann gegenüber. Nach einer spannenden Partie und 9 Meter schießen machte die Schweiz (SG Dittmannsdorf) den Sack zu und entschied das Turnier für sich.

Nicht nur bei den Spielern war die Freude groß, sondern auch ihr Fan-Lager war außer sich. Thomas Firmenich, Bürgermeister der Stadt Frankenberg, ließ sich das Spektakel nicht entgehen und überreichte den Pokal.

Aber solch ein Event braucht einiges an Unterstützung, so Lars Paul. Er blickte aber schon mal auf das WM-Jahr 2018.

Doch eines ist sicher, für alle Beteiligten war dieses EM-Wochenende ein unvergessliches Erlebnis.