Umschwung bei der FDP – Landeschef Zastrow wird kein Direktkandidat

Dresden – Die Dresdner FDP geht mit den Direktkandidaten Robert Malorny und Christoph Blödner in den Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017.

Am Sonnabend trafen sich die Dresdner Liberalen im Holiday Inn in der Dresdner Neustadt zum Kreisparteitag und zu den Wahlkreiskonferenzen für die Bundestagswahl 2017. Im Wahlkreis 159 Dresden I gewann der Stellvertretende Landesvorsitzende und Ingenieur Robert Malorny (37) deutlich gegen den Stadtrat Jens Genschmar mit 35 zu 15 Stimmen. Malorny wurde 1979 in Dresden geboren, ist in Dresdens Südvorstadt aufgewachsen und hat an der HTW Dresden studiert, er ist seit 2 Jahren auch als Ortsvorsitzender der FDP in Dresden Altstadt aktiv.

Im Wahlkreis 160 Dresden II – Bautzen II setzte sich im zweiten Wahlgang nur knapp der Unternehmer Christoph Blödner (34) gegen den Fraktionsvorsitzenden der FDP/FB-Fraktion im Dresdner Stadtrat Holger Zastrow mit 20 zu 19 Stimmen durch. Blödner hat an der TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert, lebt seit etlichen Jahren im Stadtteil Löbtau und ist im Wahlkreis auch mit seinem Legoversandhandel-Unternehmen ansässig.

Neben den Wahlen fanden auch thematische Antragsberatungen statt, unter anderem wurde ein Positionspapier zum Thema „Bauen und Wohnen in Dresden“ verabschiedet, das sich gegen die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft ausspricht – aber Konzepte für Soziale Stadtplanung mit Schwerpunkt auf das Thema Wohnen anregt. Die FDP Dresden spricht sich zudem für Freizeitmöglichkeiten an der Waldschlösschenbrücke aus, wie zum Beispiel für einen Skaterpark. Desweiteren fordern die Dresdner Liberalen mehr Grillplätze an der Elbe und in der Stadt.

Quelle: FDP Dresden

© FDP Dresden

Auch Dresdens Junglieberale sind zufrieden mit der Wahl der Direktkandidaten:

„Wir haben Christoph Blödner und Robert Malorny offiziell unterstützt und freuen uns jetzt auf einen progressiven Wahlkampf, der voll in unserem Sinne ist.“, so Sven KÜNZEL, Vorsitzender der hiesigen Jungliberalen. „Ich denke, unsere Aktivität zahlt sich langsam aus, die Leitlinien der Liberalen hier verändern sich langsam, aber stetig. Der heutige Tag markiert einen wichtigen Einschnitt, der für einen jungen Liberalismus des Aufbruchs steht.“
Nicht zuletzt aufgrund der zahlenmäßigen Präsenz des Parteinachwuchses ist die Wahl in dieser Art gelaufen, aber: „Wir sind natürlich auch ganz einfach in sehr großem Maße aktiv. Wir treffen uns mindestens einmal wöchentlich, manchmal nur, um ein Bier zu trinken, meistens aber, um politische Ideen zu besprechen und umzusetzen. Das hat sich heute auch wieder im programmatischen Teil des Parteitages gezeigt. Wir haben drei Anträge gestellt, alle wurden angenommen. Darunter übrigens auch unser Beschluss zum Klettern an der Waldschlößchenbrücke.“, schließt KÜNZEL zuversichtlich.

Quelle: Jungliberale Dresden