Fernsehturm – Viele Worte aber nichts Konkretes

Dresden – Die Hoffnung auf eine Wiedereröffnung des Dresdner Fernsehturms keimt jetzt wieder auf. Eine Machbarkeitsstudie soll überprüfen, ob sich die Wiederbelebung des 1991 für den Publikumsverkehr geschlossenen Funkturms in Wachwitz lohnt.

Die Kosten der Studie teilen sich die Stadt Dresden, der Freistaat Sachsen und der Eigentümer die Deutsche Funkturm GmbH. Drei verschiedene Varianten sollen auf Wirtschaftlichkeit, die Auswirkungen für die Umgebung und bauliche Voraussetzungen überprüft werden.

Vor 25 Jahren übernahm die Deutsche Telekom das Bauwerk, stellte aber den Besucherbetrieb am höchsten Dresdner Gebäude ein. Vor allem am Brandschutz hapert es heutzutage. Ehrgeizige Pläne verfolgt der Förderverein des Fernsehturms mit der Wachwitzer-Nadel. Mit neuen Liften, einem modernen Besucherzentrum, Parkplätzen und einem Wissenschaftszentrum, dem sogenannten Televersum, macht er sich für eine Wiederbelebung stark. Durch dessen Hartnäckigkeit hat er über ein Bürgerbegehren die Machbarkeitsstudie durchgesetzt.

Der Fernsehturm ist in der Sächsischen Landeshauptstadt ein höchst emotionales Thema. Dem Pressegespräch saßen deshalb viele interessierte Dresdner bei, darunter auch der prominente Unterstützer Uwe Steimle. Im ersten Quartal des kommenden Jahres sollen erste Ergebnisse zur Machbarkeitsstudie veröffentlicht werden.