Festerling schwingt die Mistgabeln

Leipzig – Am Montagabend ist nach längerer Pause das islam- und fremdenfeindliche Bündnis LEGIDA erneut durch die Leipziger Innenstadt gelaufen. Ein hohes Polizeiaufgebot war vor Ort, um die LEGIDA-Anhänger und Gegendemonstranten voneinander zu trennen.

Auf dem Platz vor dem Naturkundemuseum traf sich am Montag Abend die Gruppe von Legida-Demonstranten, die sich direkt im Blickfeld der Gegendemonstranten positionierten.

Auf der anderen Seite die Gegendemonstranten mehrerer Initiativen, die laustark ihre ablehnende Haltung gegenüber LEGIDA äußerten.

Die altbekannten Forderungen der LEGIDA-Redner warfen Bundeskanzlerin Angela Merkel Hochverrat vor.

Zur Demonstration erschien auch PEGIDA-Frontfrau Tatjana Festerling, die eindeutig ihre Position darlegte. Rechts sei der neue Megatrend und die Zukunft Europas, so Festerling.

Rund 450 Teilnehmer konnten am Montagabend durch die LEGIDA-Organisatoren auf die Straße gebracht werden. Dementgegen standen ungefähr genau so viele Gegendemonstranten.

Zeitgleich zur LEGIDA-Demonstration versammelten sich auf dem Richard-Wagner-Platz zum Start des Ramadan zahlreiche Muslime. Zu Auseinandersetzungen kam es jedoch nicht.

Insgesamt blieb der Abend bis auf kleinere Vorkommnisse weitesgehend friedlich,

An einigen Stellen der Demonstrationsroute kam es lediglich zu Behinderungen des Straßenverkehrs, da Demonstranten sich zuerst weigerten die Schienen für den öffentlichen Nahverkehr feizugeben.

Die nächste Legida-Veranstaltung ist für Juli angesetzt.