Feuerwehr probt Ernstfall

Chemnitz – Die Berufsfeuerwehr Chemnitz hat am Dienstag mehrere Rettungseinsätze auf dem Gelände der CVAG an der Werner-Seelenbinder-Straße geprobt.

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Für das Training unter möglichst realistischen Bedingungen stellte das Chemnitzer Verkehrsunternehmen einen ausrangierten Gelenkbus zur Verfügung.

Siebzehn Feuerwehrleute der Wachen 2 und 3 simulierten zunächst die Rettung eines eingeklemmten Busfahrers. Dieser musste zunächst über eine so genannte Erstöffnung versorgt werden.

Später kam schweres Gerät zum Einsatz um die verstärkte Buskarosserie zu öffnen und den verletzten Fahrer abtransportieren zu können.

Die zweite Station der Übung war dann das Szenario einer überfahrenen Person am hinteren Teil des Busses. Hier wurde das Anheben des Fahrzeuges geübt. Das Hantieren mit den schweren Gerätschaften war für alle Beteiligten äußerst schweißtreibend.

Derartige Übungen sind aus Sicht der Berufsfeuerwehr dringend notwendig, um auf Ernstfälle vorbereitet zu sein.

Das die antrainierten Fähigkeiten schnell in der Realität eingesetzt werden müssen, hatte sich beispielsweise Ende August gezeigt. Damals gab es auf dem Chemnitzer Sonnenberg einen schweren Busunfall mit mehr als 20 Verletzten.