Fördermittel für Denkmalschutz

Chemnitz – Drei Chemnitzer Baudenkmäler erhalten finanzielle Zuwendungen vom Bund.

Wie die Chemnitzer Bundestagsabgeordneten der CDU, SPD und DIE LINKE mitteilten, erhält unter anderem die Schlosskirche Chemnitz einen Zuschuss von 200.000 Euro. Dafür soll die Sanierung der Nordfassade des Gebäudes unterstützt werden.

An dem knapp 900 Jahren alten Gotteshaus, das als wertvollstes Bauwerk der Chemnitzer Stadtgeschichte gilt, nagt der Zahn der Zeit. So weist die Porphyrfassade erhebliche Schäden auf, die bei einer Restaurierung behoben werden sollen.

Auch das Sächsische Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf soll Fördermittel erhalten. Hier ist geplant, den historischen Sandschuppen zu restaurieren. In dem Ziegelbau wird noch immer ein Spezialsand aufbewahrt, der unter anderem als Bremsmittel für Eisenbahnen eingesetzt wird.

Der Bund stellt für die denkmalgerechte Sanierung 90.000 Euro zur Verfügung. Beim Verein, der das Museum betreibt, schätzt man die Gesamtkosten der notwendigen Arbeiten an Dach, Fassade und Technik auf rund 200.000 Euro.

Zudem erhält auch das benachbarte Technikmuseum Seilablaufanlage Chemnitz-Hilbersdorf Fördermittel in Höhe von 72.000 Euro. Dafür sollen historische Güterschuppen restauriert werden.