Frische Fische aus Sachsens Teichen

Kamenz – Sächsische Aquakulturbetriebe haben im vergangenen Jahr rund 2.300 Tonnen Fisch produziert. Das entspricht etwa der Menge aus dem Vorjahr. Das teilte das Statistische Landesamt in Kamenz jetzt mit. In den sächsischen Teichen tummeln sich vor allem Karpfen. Mit großem Abstand folgen danach Afrikanischer Wels und Regenbogenforelle.

Knapp drei Viertel der in Sachsen produzierten Speisefische sind Karpfen. 1 728 Tonnen dieser Fischart, das sind 48 Tonnen weniger als im Vorjahr, wurden in den sächsischen Teichwirtschaften erzeugt. An zweiter Stelle folgt der Afrikanische Wels. Diese Fischart wird hauptsächlich in Kreislaufanlagen gehalten. Die Erzeugungsmenge lag bei 171 Tonnen. Auf Platz drei rangierte die Regenbogenforelle. Auf Grund der für diese Fischart relativ ungünstigen klimatischen Bedingungen im vergangenen Jahr wurden mit 129 Tonnen 16 Prozent weniger produziert als im Jahr zuvor. Weitere wichtige Fischarten sind Sibirischer Stör und Schleie.

Die Landkreise Görlitz und Bautzen sind mit jeweils knapp 30 Prozent der Gesamtproduktion die wichtigsten sächsischen Aquakulturregionen. Hier werden vorrangig Karpfen gehalten.