Frisches Geld für Schlagader-Forschung

Leipzig – Für eine klinische Studie zum Thema Operation von erkrankten Hauptschlagadern hat die Universitätsklinik Leipzig Fördermittel in Höhe von fast 6,3 Millionen Euro erhalten.

Bei Eingriffen an erkrankten Schlagadern kann es durch die abgeschnitte Blutzufuhr zu Verletzungen des Rückenmarks kommen. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer Querschnittslähmung führen.

Um dies zu Verhindern hat Professor Etz vom Uniklinikum Leipzig eine Methode entwickelt, die das Risiko einer Rückenmarksverletzung um bis zu 10% senken kann. In der klinischen Studie soll die Methode nun an rund 300 Patienten erprobt werden.

Sollte die Methode erfolgreich sein, könnte sie in die verbindlichen Behandlungsleitlinien aufgenommen werden, so Prof. Etz.