Fußgängerbrücke über die Albertstraße verschwindet

Dresden – Bis Ende November verschwindet mit der Fußgängerbrücke über die Albertstraße ein weiteres Relikt aus DDR-Zeiten aus dem Dresdner Stadtbild. Seit 2015 war die Brücke in Höhe der Neustädter Markthalle gesperrt. Diese Woche beginnt der Abriss. Die Bauarbeiten sollen bis Ende November andauern.
Der Stahlkoloss befand sich in einem schlechten baulichen Zustand. Anfang 2015 entschied die Stadtverwaltung, dass eine Sanierung des 1980 entstandenen Bauwerks nicht sinnvoll wäre. In Hinblick auf städtebauliche Entwicklungsziele und Barrierefreiheit wäre das zu teuer. Deshalb soll zukünftig eine Ampel den Übergang zwischen Markthalle und Hauptstaatsarchiv ermöglichen. Der neue ampelgeregelte Übergang soll allerdings erst im nächsten Jahr entstehen. 50.000 Euro kostet der Abriss. In den kommenden vier Wochen müssen sich Autofahrer immer wieder auf Verkehrseinschränkungen in dem Bereich einstellen.