Gedenken an jüdische Opfer

Chemnitz – Am Mittwoch ist in ganz Sachsen an die Opfer der Pogromnacht, vom 9. November 1938 gedacht worden.

In Chemnitz wurden bereits am Morgen an der Stele am Stephanplatz Kränze niedergelegt.

Bürgermeister Philipp Rochold und Dr. Ruth Röcher, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Chemnitz sprachen Worte der Erinnerung und der Mahnung.

Zahlreiche Chemnitzerinnen und Chemnitzer nahmen ebenfalls an der Gedenkveranstaltung teil.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in einer groß organisierten Aktion der Nazis hunderte Synagogen in ganz Deutschland verwüstet und niedergebrannt.

So auch die alte Synagoge am Stephanplatz.

Die Stele wurde am 50. Jahrestag dieses Infernos 1988 zum Gedenken an die schrecklichen Ereignisse errichtet.