Gesundheitsgefährdender Keim im Klinikum Chemnitz

Chemnitz – Im Neubau der Inneren Medizin III des Klinikums Chemnitz sind laut einem offiziellen Sprecher des Krankenhauses vermehrt Keime aufgetreten.

In den Stationen K35C, K35D und K35E des 2015 eröffneten Neubaus an der Leipziger Straße wurden die Erreger entdeckt. Das Klinikum betont ausdrücklich, dass es sich dabei nicht um sogenannte multiresistente Keime handele und der besonders immungeschwächte Zustand der Patienten zu berücksichtigen sei.

Der entdeckte Erreger trägt den lateinischen Namen „Pseudomonas aeruginosa“ und ist bereits Ende Mai 2016 das erste Mal aufgetreten. Seitdem stehe das Klinikum in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden sowie der Stadt Chemnitz. Bereits zu Beginn der Vermehrung hat das Klinikpersonal sowie zugeschaltete Experten Gegenmaßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Mittlerweile wurde der Ursprung der Vermehrung auf einen Waschbeckensiphon lokalisiert, wodurch effektive Desinfektionsmaßnahmen eingeleitet werden konnten.