Good Bye, Faber!

Leipzig – Der ehemalige Kulturbürgermeister Michael Faber beendete seine Amtszeit mit einer kurzen Laudatio, in der er auf die Schwierigkeiten verweist, mit denen der kulturellen Sektor zu kämpfen habe.

Auf das gestrige Ende seines Amtes, erfolgten nun am Donnerstag die Feierlichkeiten zu seiner Verabschiedung in der Leipziger Oper. Der ehemalige Kulturbürgermeister Michael Faber beendete seine Amtszeit mit einer kurzen Laudatio, in der er auf die Schwierigkeiten verweist, mit denen der kulturellen Sektor zu kämpfen habe.

Auf das gestrige Ende seines Amtes, erfolgten nun am Donnerstag die Feierlichkeiten zu seiner Verabschiedung in der Leipziger Oper. Der ehemalige Kulturbürgermeister Michael Faber beendete seine Amtszeit mit einer kurzen Laudatio, in der er auf die Schwierigkeiten verweist, mit denen der kulturelle Sektor zu kämpfen habe.

Zudem betonte er die Wichtigkeit von kultureller Vielfalt für die jüngere Generation. Es betrübe ihn sehr, dass Leipzig eine Schulabbrecherquote von mehr als 15% aufweise. Die Ursachen dafür sieht er in einer mangelnden Selbstbestimmung der Jugendlichen, die zwar in Deutschland hervorragende Ausgangspositionen hätten, sich aber nicht für kulturelles Leben begeistern könnten: „Kulturpolitik ist Bildungspolitik“, so Faber.

Weitere Reden wurden von OBM Burkhard Jung und dem Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Dr. Volker Rodekamp gehalten. Begleitend dazu gab es Jazzmusik, sowie zwei der Sänger des Hauses, die kleine Kostproben ihres Könnens zum Besten gaben.

OBM Jung blickt auch weiterhin zuversichtlich in die kulturelle Zukunft der Stadt. Mit Ambitionen und klaren Bestrebungen sieht er der Amtszeit des neuen Kulturbürgermeisters oder der neuen Kulturbürgermeisterin entgegen.

Fabers Jahre sind teils von Erfolg aber auch Konflikten geprägt. Überall kommt an diesem Vormittag die Zeit zu Wort, in der es oft zu Zerwürfnissen kam. Jedoch loben sowohl Jung als auch Rodekamp Fabers besonnene und stets sachliche Art. So sei es trotz aller Problematiken immer zu einem produktiven Miteinander gekommen.

Als ehemaliger Kulturbürgermeister kann Faber insgesamt auf eine bewegte Amtszeit zurückblicken. Er war bei weitem nicht unumstritten, aber Anzuecken war schon immer die Pflicht der Kultur und das hat er auf seine Weise auch so umgesetzt.