Große Schulhaus-Baumaßnahmen in Chemnitz

Chemnitz – Die ehemalige Chemnitzer Körperbehindertenschule an der Wittgensdorfer Straße wird nun aufwendig saniert, Umbauten an der Grundschule in Chemnitz-Rabenstein neigen sich dem Ende entgegen.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler bereits im Februar auf den neuen „Terra Nova Campus“ auf den Sonnenberg gezogen sind, wird nun die ehemalige Chemnitzer Körperbehindertenschule an der Wittgensdorfer Straße aufwendig saniert.

Mit Gesamtkosten von rund 8,5 Millionen Euro ist es eine der teuersten Schulhausbaumaßnahmen der vergangenen Jahre in Chemnitz. Nach der Sanierung soll die benachbarte Grundschule Borna in das Gebäude ziehen.

In den kommenden Tagen werden zunächst umfangreiche Abrissarbeiten beginnen. Dabei müssen unter anderem die alte Mensa, das Internat und der Kindergarten den Baggern weichen. Übrig bleiben wird nur der denkmalgeschützte Flachbau mit seinem markanten Turm. Neu gebaut wird auch eine neue Einfeldsporthalle auf dem Gelände.

Bis zum Februar 2018 sollen die eigentlichen Sanierungsarbeiten am Schulgebäude durchgeführt werden. Dach, Fassade, sowie die einzigartigen Klassenzimmer mit direktem Zugang zum Innenhof werden grundlegend erneuert. 

Während im Stadtteil Borna die Bauarbeiten noch in den Startlöchern stehen, neigen sie sich in Chemnitz-Rabenstein bereits dem Ende entgegen.

Die Sanierung der dortigen Grundschule ist fast abgeschlossen, Anfang Juli soll die Bauabnahme und darauf die Anlieferung der neuen Möbel erfolgen.

 
Grundschule Rabenstein

Beim Bau, der 2014 mit der Generalsanierung begann, traten allerdings unvorhergesehen Probleme auf. Diese verschoben nicht nur den Fertigstellungstermin ein halbes Jahr nach hinten, sondern verteuerten die Sanierung auch um 1,5 auf nun 6 Millionen Euro.

Am 8. August soll die Schule mit einer großen Einweihungsfeier eröffnet werden und einen neuen Namen erhalten. Die Schule wird dann „Grundschule Rabenstein Hans Carl von Carlowitz“ heißen.