„Grüner“ Einsatz in Chemnitz

Chemnitz – Ungepflegte Grünflächen und Wildwuchs an Straßenrändern haben in den letzten Wochen bei vielen Chemnitzern für Unwohlsein gesorgt. Darauf hat die Stadt nun reagiert und will auch künftig dem Wildwuchs noch stärker zu Leibe rücken.

Unkraut bahnt sich seinen Weg durch die kleinsten Ritzen. So wie am Chemnitzer Jakobikirchplatz sieht es an vielen Orten in der Stadt aus. Um diesen Wildwuchs einzudämmen will die Stadt eine besondere Einsatztruppe bilden, die ungewollte Pflänzchen entfernt.

Wann die Einsatztruppe zum ersten Mal auf „Streife“ geht, ist allerdings noch nicht klar. Dagegen steht ein weiterer „grüner“ Einsatz im Stadthallenpark bereits schon fest. Um das Sicherheitsgefühl der Parkbesucher zu verbessern sollen die dunklen Heckenbereiche im August an der Brückenstraße verschwinden. Gerade in den Abendstunden wird dieser Bereich aufgrund seiner schlechten Einsehbarkeit von vielen Passanten gemieden.

Auch am Falkeplatz soll es Veränderungen geben. Die dort stehenden Pflanzkübel sollen entfernt und eine andere Lösung als Gehwegbegrenzung gefunden werden. Eine Bepflanzung der Kübel und die damit verbundene Pflege sei laut Stadt zu aufwendig.

Mit diesen Initiativen reagiert die Stadt Chemnitz auf zahlreiche Beschwerden von Einwohnern über zugewucherte Plätze und ungemähte Rasenflächen. Die Rasenmahd solle zudem künftig drei Mal pro Jahr und nicht wie bisher zweimal erfolgen.

Mit der Grünflächeninitiative will die Stadt einerseits die Verkehrssicherheit erhöhen und zum anderen die Aufenthaltsqualität stärken.