HC L gegen VfL Oldenburg – die wichtigsten Spielmomente

Leipzig – Die Handballdamen des HC Leipzigs mussten am Mittwochabend im ersten Heimspiel des Jahres eine herbe Klatsche gegen den VfL Oldenburg einstecken. Mit 24:36 wurden die Hausherrinnen von der Gästemannschaft vom Parkett geschickt.


Bereits vor der Partie war für die Allermeisten HCL-Anhänger klar, dass es ein ganz schweres Spiel werden würde. Mit Mietzner, Hubinger und Minevskaja fielen drei langzeitverletzte Spielerinnen aus. Zudem erwartet Kapitänin Karolina Kudlacz-Gloc ein Kind und Nele Reimer musste mit einem Infekt passen.

Rentsch nominierte daher 3 zusätzliche Spielerinnen aus der eigenen Jugend. Lediglich Tamara Bösch konnte nach überstandener Verletzung wieder mitwirken. Sie war es auch, die die Leipziger früh mit 2 Toren in Führung brachte. Lang und Einarsdottir erhöhten schnell auf 4:0 und ließen die Fans auf einen erfolgreichen Abend hoffen.

Diese Hoffnung sollte sich aber nicht bestätigen. Die Gäste zogen an und kamen schnell zum 4:4 Ausgleich duch Inger Smits. Von da an zeigte Oldenburg sein ganzes Können. Lediglich ein paar starke Paraden von Katja Kramarczyk verhinderten einen höheren Rückstand zur Halbzeit als das 11:18 nach 30 Minuten.

Die bitter nötige Aufholjagd nach der Halbzeit konnte die stark dezimierte Mannschaft von Rentsch nicht leisten. Bereits nach 37 Minuten zogen die Oldenburgerinnen mit 10 Toren Vorsprung davon. Der HCL versuchte immer wieder heranzukommen, die Gäste ließen sich den Schneid aber nicht mehr abkaufen und siegten souverän mit 36:24 in der Arena. Bei den Leipzigern regierte natürlich die Enttäuschung.

Für die HCL-Damen heißt es jetzt Kopf frei kriegen. Bereits am Samstag gastieren um 18:00 Uhr die Handballdamen des Brest Bretagne in der Arena.