Hickhack um Loschwitzer Fahrradbügel nimmt kein Ende

Dresden - Die Diskussion um die zur Verkehrsberuhigung aufgestellten Fahrradbügel in Dresden-Loschwitz entwickelt sich zunehmend zu einer Farce.

Noch am Donnerstagabend hatte sich Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) im Dresdner Stadtrat für den Loschwitzer Weihnachtsmarktes ausgesprochen, auch wenn er einen Eilantrag der CDU zum Thema ablehnte. Er habe den zuständigen Geschäftsbereich angewiesen, eine vernünftige Lösung zu finden, so Hilbert.

Im Rathaus folgte am Freitag ein Gespräch zwischen dem Elbhangfestverein und den Verantwortlichen der Sächsischen Landeshauptstadt: Baubürgemeister Schmidt-Lamontaine (Grüne) und Straßen- und Tiefbauamtsleiter Koettnitz. Vor allem wegen Versicherungsbedenken lehnt die Stadt einen Austausch der Fahrradständer gegen eine mobile Variante ab. Diese ist nur mit einem Vierkantschlüssel gesichert und könnte mitsamt Fahrrad leicht gestohlen werden.

Als Kompromiss schlägt Reinhard Koettnitz nun vor, jeden zweiten Ständer abzubauen. Das würde allerdings spätestens zum Elbhangfest wieder Platzprobleme verursachen, erläuterte der Elbhangfestverein DRESDEN-FERNSEHEN gegenüber.

 

Blumenkübel, die die Ehrenamtlichen pflegen würden und zu entsprechenden Zeiten abbauen könnten schlägt dieser im Gegenzug vor.

Noch ist keine Lösung für das Problem in Sicht. Sowohl die Landeshauptstadt, als auch der Elbhangfestverein, bemühen sich um einen Kompromiss. In zwei Wochen soll es das nächste Treffen geben. Für den Loschwitzer Weihnachtsmarkt benötigt der Verein spätestens bis dahin Planungssicherheit.

So voll ist der Platz zum Elbhangfest.