Hinrichtungsstätte: Hier vertuschte die DDR 64 Morde

 Leipzig – Die DDR-Hinrichtungsstelle in der Arndstraße wird mithilfe der nun bereitgestellten Mittel zu einer Gedenkstätte umfunktioniert.

Der Grundstein des Gedenkorts für die DDR-Hinrichtungsstätte Arndstraße wurde gelegt. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange teilte mit, dass die nötigen Mittel für die Gedenkstätte vorhanden seien.

In der zentralen Hinrichtungsanstalt der DDR kamen zwischen 1960 und 1981 64 Menschen ums Leben.

Damit diese Morde nicht in Vergessenheit geraten, soll hier in naher Zukunft eine Gedenkstätte errichtet werden.

Dieses Jahr erhielt die Stiftung Sächsische Gedenkstätten für ihre Arbeit 2,125 Mio.Euro. Nächstes Jahr steigt das Budget um 2,35 Mio.und im darrauffolgenden Jahr werden 2,45 Mio. Euro bereitgestellt.

Das Bürgerkomitee „Runde Ecke“ erklärte sich bereit, die ehemalige Hinrichtungsstätte zu betreuen. Hier wurde vor 35 Jahren das letzte Todesurteil vollstreckt.

Abgeschafft wurde die Todesstrafe in der DDR erst 1987.