Hinter diesen Flutschutztoren ist Dresden sicher

Dresden – Die Flutschutztore am Dresdner Ostraufer sind in einem guten Zustand. Das hat der jährliche Test der beiden Hochwasserschutzanlagen ergeben.

Die Flutschutztore am Dresdner Ostraufer sind in einem guten Zustand. Das hat der jährliche Test der beiden Hochwasserschutzanlagen ergeben. Für Matthias Kolitsch, den Abteilungsleiter für Straßen- und Brückenunterhaltung, gehört die jährliche Überprüfung zwar mittlerweile zur Routine, dennoch ist sie nicht nur für die Funktionsüberprüfung und Wartung wichtig.

Die beiden Betontore, die im Ruhezustand in geschlossenen Torkammern stehen, sind rund 20 Meter lang, zwei bis drei Meter hoch und etwa 20 Tonnen schwer. Bei drohender Hochwassergefahr können sie von Mitarbeitern der Stadt ausgefahren werden. Im Ernstfall schützen sie so die Dresdner Altstadt vor einer Überflutung.

 

Im Rahmen der Überprüfung und Wartung waren am Sonntag 33 Mitarbeiter im Einsatz. Bei Hochwasser halten die Tore dann einem Elbepegel von 9,24 Metern stand. Etwa 2,4 Milliarden Euro hat der Sächsische Freistaat seit der sogenannten „Jahrhundertflut“ im August 2002 in den Hochwasserschutz investiert. Für den Doppelhaushalt 2017/18 sind weitere 205 Millionen Euro vorgesehen.