Hochsommer am Wochenende – dann Temperatursturz

Dresden – Wetteraussichten für die nächsten Tage:

Samstag: Herrliches Ausflugswetter mit viel Sonnenschein. Am Vormittag ziehen unterschiedlich dichte Wolken vorüber, ab und an scheint die Sonne. Am Nachmittag gibt es viel Sonnenschein und nur selten Wolken, und die Temperaturen klettern am Tage auf 22 Grad. Nachts sinken die Werte dann auf 12 Grad. Der Wind bläst schwach, in Böen mäßig aus nordwestlichen Richtungen.

Sonntag:  In Dresden scheint bei nur wenigen Wolken verbreitet die Sonne. Die Höchsttemperaturen betragen 29 Grad, die Tiefstwerte der kommenden Nacht 19 Grad. Der Wind weht schwach aus Südwest.

Montag: Am Vormittag versteckt sich die Sonne nur gelegentlich hinter Wolken. Am Nachmittag liegen wolkige und sonnige Abschnitte beieinander. Die Höchsttemperaturen betragen zumeist 31 Grad, die Tiefstwerte der kommenden Nacht 18 Grad. Der Wind weht schwach, in Böen mäßig aus Südwest.

Dienstag: Örtliche Regengüsse mit Abkühlung. In Dresden gibt es viele Wolken, etwas Sonne und Regenschauer, und die Temperaturen steigen am Tage auf 21 Grad. Nachts sinken die Werte dann auf 14 Grad. Der Wind weht leicht aus südwestlichen Richtungen.

Nachdem uns am Wochenende kurz der Hochsommer grüßt, geht es kommende Woche offenbar steil bergab. Die Höchstwerte liegen ab Mittwoch teilweise unter der 20-Grad-Marke und nachts können teilweise Werte unter 10 Grad erreicht werden.

„Nach dem kurzen Sommerintermezzo scheint sich im Lauf der nächsten Woche echtes Aprilwetter einstellen zu wollen. Von stabilem Sommerwetter sind wir damit meilenweit entfernt. Es wird richtig kühl und wechselhaft. Auf der Zuspitze fällt sogar wieder Schnee. Immer wieder müssen wir mit Schauern rechnen. Nach der Hitze am Wochenende gibt es vor allem am Montag sogar wieder Unwettergefahr. Stabilität ist in diesem Sommer offenbar ein Fremdwort“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Der aktuelle Wettertrend macht derzeit keine Hoffnung, dass sich im Juli nochmal stabiles Hochsommerwetter einstellen könnte. Es ist weiterhin sehr wechselhaft und für die Jahreszeit zu kalt. Im Mittel liegt die Temperatur im Juli bei 18,1 Grad. Dieses Mittel bezieht sich auf die vergangenen 30 Jahre 1986 bis 2015. Nach den ersten 7 Julitagen liegen wir gerade mal bei 16,7 Grad.

„Der Monat ist bisher als deutschlandweit betrachtet 1,4 Grad kälter als in den vergangenen 30 Jahren“ erklärt Wetterexperte Jung.

„Der Achterbahnsommer geht weiter. Ein Ende der wechselhaften Wetterlage ist nicht in Sicht. Die Chancen steigen, dass wir in diesem Sommer in Deutschland gar keine längere heiße Hochsommerphase mehr bekommen“ so Jung.

Quelle: wetter.net