Industriemuseum zeigt Gewinner des Marianne-Brandt-Wettbewerbs

Chemnitz – Im Rahmen der Sonderausstellung „Material-Effekte“ dreht sich im Chemnitzer Industriemuseum derzeit alles um Produktgestaltung und Fotografie.

Seit dem 2. Oktober werden hier die nominierten und ausgezeichneten Arbeiten des 6. Internationalen Marianne-Brandt-Wettbewerbs ausgestellt. Dabei geht es aber nicht nur um die reine Gestaltung der Objekte.

„Es geht lange schon nicht mehr um das Äußere, sondern auch darum wie Produkte und Materialien unsere Welt gestalten. Das kann man hier nachvollziehen. In der Ausstellung schlummert also Wissen, das sich der Besucher selber erschließen kann“, meint Robert Verch vom Chemnitzer Villa Arte e.V.

Die Chemnitzer Bauhaus-Künstlerin Marianne Brandt war der Überzeugung, das Form und Funktion möglichst zweckdienlich, aber künstlerisch gestaltet sein sollten. Bei dem Wettbewerb, der alle drei Jahre ausgeschrieben wird, wird genau das ausgezeichnet. Im Industriemuseum können sich Chemnitzer nun davon überzeugen und sich auch selber ausprobieren.

Laut Verch wird es „Workshops für Kinder, Jugendliche und Junggebliebene geben, in denen in Anlehnung an Marianne Brandt Experimente mit Paier und Holz durchgeführt werden.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 8.Januar 2017 im Chemnitzer Industriemuseum zu sehen.