Junge zeitgenössische Kunst im Gunzenhauser

Chemnitz – Die Kunstsammlungen Chemnitz präsentieren ab Freitag in der achten Ausstellung der Reihe „Junge zeitgenössische Kunst aus Sachsen im Museum Gunzenhauser“ Werke von Anya Triestram.

Unter dem Titel „Goldene Aue“ werden unter anderem Linolschnitte gezeigt, die zwischen Natur und Abstraktion schwanken. Durch Wiederholungen und Spiegelungen werden die natürlichen Formen zu geometrischen Mustern. Mit einer besonderen Technik verwandelt die Künstlerin die Linolschnitte zudem in Kacheln, die dann zu Bildern zusammengesetzt werden.

Das größte Werk, mit 375 Kacheln, wurde speziell für die Ausstellung gefertig und misst fast vier Meter in der Breite und zwei Meter 50 in der Höhe. Auch hier ist das Motiv von der Natur inspiriert. Die Künstlerin kombiniert die natürlichen Formen aber mit abstrakten Mustern und schafft so ihren ganz eigenen Blick auf die Wirklichkeit. Etwa ein halbes Jahr hat Anya Triestram an diesem Werk gearbeitet.

Für die Künstlerin ist es die erste eigene Ausstellung in einem musealen Rahmen Wer in die figürlich-abstrakte Welt der Anya Triestram abtauchen möchte, kann die Ausstellung „Goldene Aue“ noch bis zum 20. November im Museum Gunzenhauser besuchen.