Juristen sammeln 1 Million für Stiftungsprofessur

Dresden – Die juristische Ausbildung an der TU Dresden ist in Gefahr. Jetzt gibt es einen Vorstoß aus der Branche, zwei Stiftungsprofessuren zu finanzieren.

400 Sächsische Juristen setzen sich für den dauerhaften Fortbestand der Juristischen Fakultät an der TU Dresden ein. Eine Million Euro im Rahmen von zwei Stiftungsprofessuren sollen nun die juristische Fakultät an der TU-Dresden retten, so der Dresdner Notar Prof. Heribert Heckschen.

Der Hochschulentwicklungsplan 2025 stellt den Fortbestand der Juristischen Fakultät in Frage. Sächsische Juristen befürchten, dass sich dadurch der jetzt schon bestehende Justiznotstand erheblich zuspitzen könnte. Eine vollwertige Juristenausbildung mit Staatsexamen in Dresden soll dies verhindern. Eine Verlagerung fünf juristischer Professuren nach Leipzig steht für die Juristen nicht zur Debatte.

Die TU Dresden begrüßt zwar das Engagement der Juristen, dennoch sei die Ausbildung von Richtern, Staats- und Rechtsanwälten auch durch diese neuen Stiftungsprofessuren in Dresden nicht zu realisieren.