Komplize Khalid A. soll nichts von Anschlagsplänen al-Bakrs gewusst haben

Leipzig – Laut Aussagen seines Bruders soll der mutmaßliche Terror-Komplize Khalid A. aus Chemnitz nichts von den Anschlagsplänen seines Landsmannes Djaber al-Bakr gewusst haben.

Khalid A. habe al-Bakr lediglich in einer schwierigen Situation aushelfen wollen, erklärte der Bruder des Verdächtigen gegenüber dem ARD-Magazin „Fakt“. Da al-Bakr angegeben hatte, seine Wohnung in Leipzig verloren zu haben, habe sein Bruder ihm seine Wohnung in Chemnitz zur Verfügung gestellt. Al-Bakr habe die Adresse auch genutzt um Bestellungen zu tätigen.

Für die Zeit vor der Festnahme will er mit seinem Bruder neun Tage auf einer Leipziger Baustelle tätig gewesen sein. Dieses Alibi wurde von Mitarbeiter der betreffenden Baufirma bestätigt.

Der Verdächtige Khalid A. bleibt laut Mitteilung der Bundesanwaltschaft vom Dienstag weiterhin in Untersuchungshaft. Demnach habe der Ermittlungsrichter einen erneuerten Haftbefehl erlassen. Der 33-jährige sitzt derzeit in der Justizvollzugsanstalt Dresden ein.