Köni: Banneraktion bringt Varianten auf die Straße

Dresden – Hitzig werden die verschiedenen Ausbauvarianten der Königsbrücker Straße in der Dresdner Neustadt diskutiert. Eine Banneraktion der Bürgerinitiative „Königsbrücker muss leben!“ veranschaulicht die diskutierten Vorschläge. Sie macht sich für die durchgängig zweispurige Variante 8.4 stark.

Der Pressesprecher der Bürgerinitiative, Dr. Martin Schulte-Wissermann erklärt dazu: „Wie die Bilder zeigen, sind die Varianten 7 und 8.7 nördlich der Paulstraße in Bezug auf die Straßenbreiten quasi gleich und die Fußgänger müssen sich am Straßenrand drängeln. Eine Wiederherstellung der historischen Baumallee mit all ihren Vorteilen wäre nicht mehr möglich. Dies verhindert dauerhaft jegliche positive Entwicklung des Boulevards Königsbrücker.“

In der Tat fordert die Bürgerinitiative nichts Weniger als ein konsequentes Umdenken bei der Stadtraumplanung. Die Königsbrücker ist ein wichtiges und historisches Gesamtensemble. Die Funktionsfähigkeit als Stadtzentrum zwischen der Neustadt und dem Hechtviertel muss hier oberste Priorität haben. Konsequenterweise braucht man für eine solche Entwicklung den notwendigen Raum abseits der eigentlichen Straße. Daher kann lediglich die Variante 8.4 als Grundlage einer solchen Entwicklung angesehen werden.

Abschließend erklärt Schulte-Wissermann: „Eine Ähnliche Situation wie oberhalb des Bischofswegs ergibt sich auch auf dem südlichen Abschnitt zwischen Louisenstraße und Albertplatz [2]. Auch hier würde die Straße bei den Varianten 7/8.7 sehr breit, der Stadtraum würde als unwirtlich und unattraktiv empfunden: kurz, die Straße wäre hässlich und ohne Leben.“

Quelle: Bürgerinitiative „Königsbrücker muss leben!“