Königsbrücker: Ausbau wird konkret

Dresden – Nicht schön und deutlich zu breit wird die Königsbrücker Straße nach ihrem Ausbau nach Auffassung der Bürgerinitiative „Die Königsbrücker muss leben!“ Seit Ende Juni ist die Ausbauvariante 8.7 beschlossene Sache. Bei der Stadt laufen die Planungen auf Hochtouren.

Rund 32 Millionen Euro will die Stadt in den Umbau der Königsbrücker Straße in der Dresdner Neustadt investieren. Knapp einen Monat nach dem Stadtratsbeschluss haben jetzt die konkreten Planungen für die Erneuerung der Hauptverkehrsader begonnen. Doch wann und wie die Bauarbeiten durchgeführt werden, ist trotz des vorliegenden Beschlusses noch nicht geklärt.

Wie Straßen- und Tiefbauamtsleiter Reinhard Koettnitz bestätigte werden jetzt die Planfeststellungsunterlagen erarbeitet, die dann der Landesdirektion vorgelegt werden müssen: „Das Verfahren selbst dauert möglicherweise ein Jahr. Wenn das abgeschlossen ist müssen noch die Ausschreibungsunterlagen erstellt werden und europaweit ausgeschrieben werden. Aktuell visieren wir deshalb einen Baugebinn Anfang 2019 an.“

Dann will die Stadt in rund anderthalb Jahren Bauzeit das Mammutprojekt realisieren. Sollte alles reibungslos verlaufen, könnte das Kapitel Königsbrücker Straße ab Mitte 2020 abgeschlossen werden.