„Laden“ wird nicht geschlossen

Dresden – In der außerordentlichen Stadtratssitzung am Donnerstagabend hat der Stadtrat beschlossen, den provisorischen Brandschutz im unsanierten Teil des Rathauses nachzurüsten. Kosten: 3 Millionen Euro.

Im Juni hatte OB Hilbert den Stadträten vorgeschlagen, eben diese Mängel bis zur Komplettsanierung im Jahr 2019 umgehend provisorisch zu beseitigen. Diesem Antrag stimmte die rot-grün-rote Ratsmehrheit nicht uneingeschränkt zu – man wolle erst „drüberschauen“. Die Stadtverwaltung kassierte den Beschluss und ließ erneut abstimmen.

Linkenabgeordneter Jens Matthis rechtfertigte die Prüfungsabsichten seiner Fraktion.

Gunter Thiele beschuldigte die rot- grün-rote Fraktion durch ihren Änderungsantrag für die Sondersitzung verantwortlich zu sein.

Am Ende wurde doch für die schnelle Umsetzung des provisorischen Brandschutzes gestimmt und so „die Schließung des Ladens“ wie Finanzbürgermeister Vorjohann es nannte, abgewendet.