Leipzig wird durchgespült

Leipzig – Im Leipziger Osten werden seit dem 10. Oktober die Trinkwasserleitungen durchgespült.

50 Kilometer Rohre durch Teile von Paunsdorf, Heiterblick und Thekla werden dabei von den Wasserwerken von Kalk und Rückständen befreit. Für die Arbeiter ist es ein enormer Aufwand, sich stückweise durch die Abschnitte zu arbeiten.

„Es bedarf einen großen Vorlauf in der Planung, die Durchführung selber ist bei einem gezielten Vorgehen schnell gemacht. Es wird jedoch sicherlich noch eine Weile dauern, das gesamte Stadtgebiet durchzuspülen“, erklärte Uwe Boeck von den Leipziger Wasserwerken.

Ziel ist es, dass auch weiterhin kaltes klares Wasser aus den Leipziger Wasserhähnen kommt. Beim Spülen wird die Trübung des Wassers gemessen und das  Wasser mit Hochdruck durch die Leitungen gespürt. Notwendig werden die Arbeiten durch die verschieden dicken Rohre, die in den letzten Jahrzehnten im Leipziger Untergrund vergraben wurden.

Durch die Messungen können die Techniker später berechnen, wo sich die Ablagerungen befunden haben, um bei der nächsten Spülung zielgenauer arbeiten zu können. Startpunkt war vor einem Jahr in Schkeuditz. Bis sich die Leipziger Wasserwerke durch das Stadtnetz gespült haben, werden noch einige tausend Kubikmeter Wasser durch die Wasserhähne laufen.